08.09.2016, 09:37 Uhr

Besucherrekord bei der DorfRoas

REGAU. Strahlender Sonnenschein, eine gemütliche Wanderstrecke und die Aussicht auf allerlei Köstlichkeiten aus der bäuerlichen Küche ließen vergangenen Sonntag mehr als 1500 Wanderer zum Hof der Familie Offenhauser in Weiding aufbrechen.
Eine kurze ökumenische Andacht zu Beginn sollte die Wanderer auf ihrem Weg beschützen, ehe Kulturobmann Christian Dausek den Startschuss zur 7. Regauer DorfRoas gab.
Satte grüne Wiesen und schattige Wälder begleiteten die Wanderer bis zur Urban-Kapelle beim Weinberg. Dort gegenüber, beim „Rösner z´Hub“ wartete schon die erste Station, vorbereitet und betrieben durch die Regauer Bauernschaft. Weiter ging es entlang des Golfplatzes Richtung Neudorf. Dort konnte man bei der Familie Baumgartinger bei Rehsuppe oder Leberkäse Mittag machen. Die Bäuerinnen der Gemeinde sorgten hier mit Kaffee und Kuchen für süßen Gaumenfreuden.
„Alles rund ums Holz“ war die Devise bei der letzten Station vor dem Ziel, beim Trachtenverein „D’Aurachtaler“ am Gelände der Firma Prehofer. Drechselarbeiten aus Holz und ein spektakuläres Showschnitzen mit der Kettensäge konnte hier bestaunt werden.
Wer bereits Ermüdungserscheinungen zeigte, konnten hier die Kutsche von Wolfgang Etzer als Fortbringungsmittel nutzen, um so sicher das Ziel beim „Michl z´Weiding“ zu erreichen.
Hier lautete das kulinairsche Motto „Alles rund ums Kalb“. Kalbsbraten, Kalbsbeuschel, Leber, Schnitzelsemmerl und Bosner mit Kalbsbratwürstel wollten hier verzehrt werden. Die Krapfenbäurinnen trugen mit ihren frisch zubereiteten Bauernkrapfen ihren „süßen“ Anteil dazu bei.
Für perfekte musikalische Begleitung und Stimmung während der gesamten Wanderung sorgten auch dieses Jahr wieder die „GmoaZwiedan“ unter Robert Stockinger.
Als Schlußpunkt wurde das Kunstwerk des Kettensägen-Schnitzers, ein wunderbar gefertigter Adler an Bürgermeister Peter Harringer zur weiteren Verwendung in der Gemeinde übergeben. Zur Verlosung gelangten noch Kinokarten für das Star Movie Regau und Warenkörbe mit Produkte der heimischen Bauern und Selbstvermarkter.
Alles in allem wieder eine äußerst attraktive und gelungene Veranstaltung des Kulturausschusses in perfekter Zusammenarbeit mit bäuerlichen Betrieben und Vereinen aus Regau, die mit Sicherheit auch am ersten Sonntag im September ein fixer Bestandteil des Kulturkalenders 2017 sein wird.
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