03.05.2016, 09:15 Uhr

Gut eingecremt in den Sommer

(Foto: Mammut Vision / Fotolia)

Sonnencreme, Gel oder doch Spray: Die Haut ist entscheidend

VÖCKLABRUCK (csw). "Es gibt die Tendenz, dass zu höheren Sonnenschutzfaktoren gegriffen wird", weiß Christoph Vigl von der Apotheke Schöndorf. Das habe auch Sinn, da die Sonne aggressiver geworden sei. "Die Kunst des Sonnenschutzes ist, das richtige Sonnenschutzmittel für die individuelle Haut zu finden – nicht nur von der Konsistenz, sondern auch vom Hauttyp her." Blonde, blauäugige Typen mit heller Haut haben eine Eigenschutzzeit von 15 Minuten, danach rötet sich die Haut. Vigl empfiehlt Menschen dieses Typs unbedingt Schutzfaktor 50. Wichtig: Sonnenschutzmittel eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auftragen, damit es seine Wirkung entfalten kann.
Ist die Haut schon gebräunt, kann man auf einen geringeren Schutzfaktor umsteigen: "Die Eigenschutzzeit steigt durch die vermehrte Melanin-schicht, der Körper schützt sich dadurch selber." Vigl rät, zu Cremen oder Gelen zu greifen, da diese gut in die Haut einziehen. Sprays sollte man nur auf vorgebräunter Haut anwenden, da der Wirkstoff an der Oberfläche bleibe. "Die Tendenz geht zu Gelen", sagt Vigl. Der Grund: Sie sind besser verträglich und eignen sich auch bei allergischer Haut.
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