31.03.2016, 10:51 Uhr

Mit Serotonin gegen Frühjahrsmüdigkeit

Andreas Liedl klopft die Thymusdrüse: "Das stabilisiert den Hormonhaushalt."

Bewegung, frische Luft, Sonne und Vitamine helfen, damit man sich nicht schlapp fühlt.

SEEWALCHEN (rab). "Die Frühjahrsmüdigkeit hängt oft mit einem Vitaminmangel zusammen", meint Kinesiologe Andreas Liedl. Deshalb empfiehlt er eine Ernährung mit viel gesundem Obst und Gemüse sowie Vollkornbrot: "Damit kann man die Reserven an C-, E- und B-Vitaminen wieder auffüllen." Vor allem die B-Komplex-Vitamine seien mitveranwortlich für die Produktion des Glückshormones Serotonin. Zudem sollte man reichlich Wasser trinken: "Als Faustregel gilt 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht."

Liedl rät Menschen, die von Frühjahrmüdigkeit geplagt sind, auch zu viel Bewegung an der frischen Luft: "Wenn die Sonne scheint, regt man damit die Vitamin-D-Produktion an." Dieses Vitamin helfe dem Serotonin-Haushalt ebenso auf die Sprünge. "Wer sich ganz schlapp fühlt, kann seinen Körper auch mit Wechselduschen in Schwung bringen", empfiehlt der Kinesiologe. Ebenso hilfreich sei es, zwei bis dreimal täglich einen Tropfen Pfefferminzöl auf Schläfen oder Nacken zu geben.

Thymusdrüse klopfen

Liedl rät auch, die Thymusdrüse zu klopfen. "Sie sitzt in der Mitte des Brustbeines und ist der Wächter der Drüsenfuktionen im Körper." Dadurch gebe man ihr einen Anstoß, den Lymph- und den Hormonhaushalt zu stabilisieren.
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