31.03.2016, 11:46 Uhr

Aller guten Dinge sind drei: Mit 80 zum dritten Doktor

Franz Satzinger, Stadtamtsdirektor a. D., ist seit kurzem auch Doktor der Theologie. (Foto: privat)
VÖCKLABRUCK. Aller guten Dinge sind drei – das gilt beim ehemaligen Stadtamtsdirektor Franz Satzinger für die Doktortitel: Kürzlich fügte er dem Dr. iur. und dem Dr. phil. auch noch ein Doktorat in Theologie hinzu. Von „Ruhestand“ konnte bei Satzinger nach seinem Rückzug aus dem Berufsleben noch nie die Rede sein. Seinen zweiten Doktortitel erwarb er mit seinem Werk über die Historie seiner Heimatstadt.

Auf ganz ähnliches Terrain begab sich der rührige Historiker mit seiner dritten Dissertation – sie beschäftigte sich mit der Geschichte der Großpfarre Vöcklabruck-Schöndorf. Da die Dissertation für das Doktorat der Philosophie 2006 als Geschichte der Stadt mit großem Erfolg publiziert wurde, zeigt sich bereits beachtliches Inter-esse an der nunmehrigen Arbeit zur Pfarrgeschichte. „Sie wäre eine wichtige Ergänzung und Fortsetzung zur Stadtgeschichte, weil die Pfarre Vöcklabruck eine der größten und reichsten Pfarrpfründe des Landes Oberösterreich im Mittelalter war, über deren Besetzung viele Prozesse geführt wurden, die bis Rom gingen“, weiß Satzinger.
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