27.07.2016, 13:06 Uhr

„An die Sense, fertig, los!“ – Action bei der Landjugend

Medaillenregen für Oberösterreich beim Bundesentscheid im Sensenmähen in Vöcklabruck. Gold in fünf von sechs Kategorien und Platz eins in der Mannschaftswertung.

VÖCKLABRUCK. Insgesamt 77 Landjugendliche zeigten starke Nerven im Kampf um das begehrte Edelmetall im Sensenmähen. Bundessieger wurden Viktoria Fritz aus der Steiermark und Florian Reithuber aus Oberösterreich.
Mit einer Gesamtzeit von 74,44 Sekunden sicherte sich Viktoria Fritz den Bundessieg der Mädchen Klasse I (bis 29 Jahre). Elisabeth Schilcher aus Salzburg kämpfte sich auf Platz zwei (78,94) Sekunden, gefolgt von Alexandra Schnörch (LJ Pettenbach, 88,14 Sekunden). Den Wettkampf der Damen Klasse II (über 29 Jahre) konnte die Oberösterreicherin Maria Niederhauser (78,16 Sekunden, LJ Uttendorf) vor Margit Steinmann (LJ Diersbach) und Maria Sams aus Salzburg klar für sich entscheiden. Für die Damen dieser beiden Kategorien war eine Fläche von fünf mal sieben Metern abzumähen.

Triumph für Florian Reithuber

Mit einer überragenden Gesamtzeit von 205,05 Sekunden schaffte es Florian Reithuber (LJ Steinbach am Ziehberg) in der Klasse I (bis einschließlich Geburtsjahrgang 1987) auf das Siegespodest. Der Vorarlberger Fabian Winder ermähte sich die Silbermedaille (Gesamtzeit 207,82 Sekunden), gefolgt von Bronze-Gewinner Bernhard Selinger (LJ Offenhausen) mit einer Zeit von 214,29 Sekunden. In der Klasse II (Jahrgang 1981 bis 1986) war Oberösterreich ebenfalls zweimal am Podium vertreten: Es siegte Maximilian Topf (LJ St. Marienkirchen, Gesamtzeit 205,29 Sekunden) vor Johann Reichl (LJ Handenberg) und dem Niederösterreicher Stefan Hinterwallner. Die Burschen dieser Klassen mussten eine Fläche von zehn mal zehn Metern abmähen.

Neue Kategorie „Standard“ voller Erfolg

Zum ersten Mal gab es heuer die Kategorie „Standard“ bei Mädchen und Burschen (Schnittlänge bis einschließlich 90 cm). Bei den Mädchen holte Anna Thaller (LJ Sarleinsbach) mit einer hervorragenden Gesamtzeit von 97,78 Sekunden die Goldmedaille nach Oberösterreich. Die Vorarlbergerin Laura Feuerstein erkämpfte Silber, Julia Schröttner aus der Steiermark Bronze. Bei den Burschen überzeugte der Oberösterreicher Christoph Großbichler (LJ Aschach an der Steyr) mit einer Gesamtzeit von 79,93 Sekunden. Silber ging an Andreas Misslinger (Tirol), Bronze an Thomas Bachler (Salzburg). Für die Mädchen dieser Klasse war eine Fläche von fünf mal fünf Metern abzumähen und für die Burschen fünf mal sieben Meter.

Eine starke Mannschaft

Die Mannschaftswertung setzt sich aus den Zeiten der besten drei Mäherinnen und den besten drei Mähern eines jeden Bundeslandes der Klasse I zusammen. Oberösterreich gewann die Mannschaftswertung vor Salzburg und Niederösterreich.

Der Wettkampf: Darauf kommt es an

Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd sind beim Sensenmähen entscheidend. Mehrere Teilnehmer treten im direkten Wettstreit auf ihren gelosten Parzellen gegeneinander an. Ist die Arbeit vollbracht, kontrolliert die Jury die Mahd und vergibt bei unsauberem Ergebnis Zeitzuschläge. Es gewinnt, wer die geringste Gesamtzeit erzielt.
Die fünf besten Mäherinnen und die zehn besten Mäher des Bundesentscheids in Vöcklabruck konnten sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft im Handmähen 2017 in der Schweiz qualifizieren.

Fotos: Alfred Jungwirth (144), Landjugend OÖ (3)

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