03.05.2016, 18:30 Uhr

"Fairtrade" am Gaumen

"Fair kochen" in der "Brücke": Pia Kastner, Stefan Hindinger, Ursula Maringer, Hans Brandstätter und Peter Kraushaar (v.l.).

Von 9. bis 13. Mai werden im Restaurant-Café "Zur Brücke" Produkte aus dem Weltladen verkocht.

VÖCKLABRUCK. Bei der Fairtrade-Woche werden unter dem Motto "Mit gutem Gewissen genießen" Produkte aus dem Weltladen Vöcklabruck verkocht. "Wir servieren unter anderem Salate mit Palmherzen und rotem Quinoa, Ingwer-Kokossuppe oder Gemüse mit Hom-Mali-Reis", erzählt Hans Brandstätter, Geschäftsführer und Koch des Restaurants "Zur Brücke" in der Vorstadt. Fair gehandelte Produkte seien das ganze Jahr über auf der Speisekarte zu finden. "Wir achten auf eine gute Mischung aus fair gehandelten und regionalen Produkten", so Brandstätter.

Apropos regional: "Sämtliche Produkte, die wir verkaufen, wachsen bei uns nicht", betont Ursula Maringer vom Weltladen. "Die Zusammenarbeit mit der ,Brücke‘ funktioniert sehr gut", sagt sie. Der Weltladen habe sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2003 zu einer wichtigen Institution in Vöcklabruck entwickelt, so Maringer. "Und wir liegen auch im Österreich-Vergleich sehr weit vorne."

Eigene Projektgruppe in Fairtrade-Gemeinde

Fair gehandelte Produkte sind Waren, die aus etwa 45 Entwicklungsländern importiert werden. Dieser Handel verbessert die Lebensbedingungen von vielen Menschen in wirtschaftlicher Hinsicht und trägt zu einem Wandel der Gesellschaft bei. Das Fairtrade-Siegel garantiert, dass die Kriterien des fairen Handels eingehalten werden. Kochen mit fair gehandelten Lebensmitteln ist ein Schwerpunkt der Projektgruppe der Fairtrade-Gemeinde Vöcklabruck, der unter anderem auch Umweltstadtrat Stefan Hindinger, Gemeinderätin Pia Kastner und der Umweltsachbearbeiter des Stadtamtes, Peter Kraushaar, angehören.

"Im Herbst ist ein Kochworkshop mit Hans Brandstätter geplant", informiert Pia Kastner. "Es braucht viele Schritte für den fairen Handel", sagt Stefan Hindinger. "Uns ist wichtig, dass wir als Stadt nicht nur einen finanziellen Beitrag zum Klimabündnis leisten, sondern auch aktiv etwas tun", ergänzt Kraushaar.
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