12.07.2016, 16:02 Uhr

Feuerwehren zeigten Top-Leistungen

Feuerwehrkameraden aus ganz Oberösterreich kämpften in Frankenburg um die begehrten Tickets für den Bundesbewerb. (Foto: Hermann Kollinger)

Frankenburg wurde am Wochenende zum Mittelpunkt der
Feuerwehren aus ganz Oberösterreich.

FRANKENBURG. Rund 1600 Bewerbsgruppen kämpften beim 54. OÖ. Landesfeuerwehrleistungsbewerb und beim 41. OÖ. Jugend-Landesfeuerwehrleistungsbewerb am vergangenen Wochenende in Frankenburg um die besten Platzierungen. Die Feuerwehr Frankenburg veranstaltete diesen Bewerbsreigen anlässlich ihres 140-jährigen Gründungsjubiläums.

Zehn Gruppen am Stockerl

Top-Platzierungen beim Landesfeuerwehrbewerb schafften zehn Bewerbsgruppen aus dem Bezirk. Bei dem Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze in der Kategorie A erreichte die FF Pilsbach, Gruppe 1, einen ersten Platz. Einen zweiten Platz schaffte die FF Guggenberg, Gruppe 1. Den dritten Platz erkämpften sich die FF Badstuben 4, die FF Fornach 1, die FF Redleiten 2 und die FF Reibersdorf 1. Ebenfalls einen dritten Platz erzielte die FF Rutzenmoos 4 in der Kategorie Bronze B. Beim Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber, Kategorie A, erreichten die FF Rutzenmoos 3 und die FF Redleiten 2 je einen ersten Platz. Den zweiten Platz schafften die FF Guggenberg 1 und die FF Kemating 1, die FF Oberalberting 1 und die FF Badstuben 4 schafften den dritten Platz. Einen ers-ten Platz in Silber B erkämpfte sich die FF Redleiten 1.

Erfolgreiche Jugendgruppen

Das Feuerwehrjugendleistung-abzeichen in Bronze legte die Gruppe 1 der FF Guggenberg fehlerfrei ab und erreichte einen ersten Platz. Den zweiten Platz erreichten die FF Eggenberg-Rixing 1 und die FF Badstuben 1, am dritten Platz landeten die FF Hörgersteig 1 und die FF Redlham 2. Die FF Guggenberg 1 erkämpfte sich den ersten Platz beim Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Silber. Den zweiten Platz erzielten die FF Eggenberg-Rixing 1 und die FF Badstuben 1.

16 Tickets für Bundesbewerb

Die Bewerbsgruppen der Feuerwehren Pilsbach, Fornach und Forstern qualifizierten sich für den Bundesfeuerwehrleistungsbewerb in Bronze, Klasse A, in Kapfenberg. In der Klasse B dürfen die FF Frankenburg am Hausruck 3, die FF Rutzenmoos 4 und die FF Redlham 1 nach Kapfenberg fahren. Für den Bewerb in Silber, Klasse A, qualifizierten sich die FF Rutzenmoos 3, die FF Guggenberg 1, die FF Reibersdorf 1, die FF Oberalberting 1, die FF Pilsbach 1 und die FF Kemating 1. In der Klasse B holten sich die FF Redleiten 1, die FF Manning 1, die FF Frankenburg am Hausruck 3 je ein Ticket. Für den Jugend-Bundesfeuerwehrleistungsbewerb in Feldkirch qualifizierte sich die FF Guggenberg.

Mit sieben Bewerbsgruppen angetreten

Die Freiwillige Feuerwehr Badstuben aus Frankenburg ist als einzige Feuerwehr beim Landesbewerb mit fünf Aktivgruppen und zwei Jugendgruppen angetreten. Die vierte Gruppe erreichte in der Klasse Bronze A und Silber A je den dritten Rang. Die Jugendgruppe 1 erreichte in Bronze und Silber je den zweiten Rang.

Zahlreiche Ehrengäste

Eröffnet wurde der Landesbewerb von Landesrat Elmar Podgorschek. Landesfeuerwehrkommandant Wolfgang Kronsteiner begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Johann Baumann, Bezirkshauptmann Martin Gschwandtner und Johannes Beer. Bei der Schlussfeier bedankte sich Kronsteiner besonders bei den Männern und Frauen der FF Frankenburg mit ihren Kommandanten Rudolf Waldhör für ihre geleistete Arbeit. Landeshauptmann Josef Pühringer bedankte sich bei den Bewerbsgruppen für ihre Bereitschaft an solchen Leistungsbewerben ihre Kräfte im sportlichen Wettkampf zu messen. Aber auch ein großes Danke für die stete Einsatzbereitschaft, die gerade heuer besonders mit den schweren Unwettern die Feuerwehren fordert. Zur Schlussveranstaltung kamen aber auch sehr viele Ehrengäste der Wirtschaft und Sponsoren, sowie auch seitens der Landesregierung und der Gemeindevertretung, aber auch hochrangige Feuerwehroffiziere nahmen bei der Veranstaltung teil. Musikalisch wurde durch die Marktkapelle und Trachtenkapelle Frankenburg diese Schlussfeier untermalt.

Fotos: Hermann Kollinger (14), Helmut Klein (20)
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