07.07.2016, 12:16 Uhr

Lkw kippt in die Seeache

(Foto: Österreichische Wasserrettung LV OÖ)

Bei einem Arbeitsunfall in Unterach wurde durch eine schwere Betonplatte ein Lkw in die Seeache gerissen.

UNTERACH. Ein 44-Jähriger aus Wagrain wollte am Mittwoch mit einem Lkw-Kran Fertigteilplatten aus Beton von einem Firmengebäude abmontieren. Die bereits am Kran eingehängten Platten klebten jedoch noch an der Wand des Gebäudes, weshalb der Mann vesuchte, sie durch langsames Ziehen zu lösen. Plötzlich löste sie sich und schwang Richtung Seeache. Die rund 3,5 Tonnen schwere Platte riss den Lkw in den Fluss. Der 44-Jährige konnte sich durch einen Sprung in die Ache in Sicherheit bringen und blieb unverletzt.

Wildwasserretter bei der Bergung

Die Bergung des Schwerfahrzeuges erwies sich als schwierig. Die Seeache, die Verbindung zwischen Attersee und Mondsee, hat am Unfallort derzeit einen erhöhten Wasserstand von rund 1,5 Meter und eine relativ starke Strömung. Drei Wildwasserretter der OÖ. Wasserrettung unterstützten die Feuerwehr und die Abschleppfirma bei der Bergung und beim Aufbau einer Ölsperre. Während der Lkw umgekippt auf der Böschung lag, befand sich die Betonplatte, die noch immer am Kran angekettet war, unter Wasser.
Die Wasserretter lösten die Ketten zum Kran von der Betonplatte, damit der Lkw geborgen werden konnte. Anschließend konnten die Einsatzkräfte die Betonplatte, einen Stapler und einige Baugerüste aus dem Fluss holen. Dabei übernahmen die Wildwasserretter die Befestigung der Teile an den Bergegeräten.
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