23.06.2016, 17:47 Uhr

SPÖ Vöcklabruck fordert wöchentliche Entleerung der Container

Die SPÖ Vöcklabruck glaubt nicht, dass überquellende Container in Wohnanlagen ein Problem der Umstellungsphase sind. (Foto: SPÖ)
VÖCKLABRUCK. "Unsere Befürchtungen haben sich bestätigt", sagt Alois Schrattenecker, Stadtparteivorsitzender der SPÖ Vöcklabruck. So habe die SPÖ bereits im vergangenen Jahr ihre Bedenken gegenüber dem neuen Müllsammelsystem geäußert. Gerade die Abholzeiten der gelben Säcke aber auch die Entleerung der Papier- und Kunststoffcontainer habe man kritisch gesehen. "Das Stadtbild hat sich seit der Umstellung massiv verschlechtert. Vor allem bei den Sammelcontainern schaut es fürchterlich aus", betont der SPÖ-Vorsitzende.

Ein Grund dafür sei, dass viele Bewohner, die keinen hauseigenen Container haben, die Sammelstellen in den Wohnanlagen benützen. Zum andern sei die Entleerung alle zwei Wochen zu selten. "Hier bedarf es einer Nachbesserung. Auf keinen Fall darf es aber passieren, dass eventuell anfallende Kosten auf die Bewohner abgewälzt werden", fordert Schrattenecker. "Sonst wäre es sinnvoller gewesen, das alte System weiter zu führen."

Auch Stadtrat Stefan Maier ist der Meinung, dass die Entleerung zu selten passiere: "Das Aufstellen von zusätzlichen Containern ist aus Platzgründen oft nicht möglich. Wir fordern daher den Obmann des Bezirksabfallverbandes, Bürgermeister Herbert Brunsteiner, auf, sich dafür einzusetzen, dass die Abholung wieder wöchentlich erfolgt."
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