07.04.2016, 11:57 Uhr

Vom Traum, sein eigener Chef zu sein

Ohne tragfähiges Konzept und finanziellen Businessplan ist der Weg in die Selbstständigkeit ein schwerer. (Foto: panthermedia_net/DOC-Photo)

Ein-Personen-Unternehmen boomen. Der Weg in die Selbstständigkeit erfordert jedoch gute Planung.

REGAU (bj). "Die Selbstständigkeit bietet viele Chancen, verlangt aber mehr als nur fachliches Wissen und Können. Auch Organisations- sowie Verhandlungsgeschick ist gefragt. Das beginnt bei den Ge-sprächen mit der Bank und endet bei den Preisverhandlungen mit den Kunden und Lieferanten. Ist man kommunikativ und diplomatisch, so wird man auch gute Verhandlungsergebnisse erzielen. Bringt man dazu noch betriebswirtschaftliches Verständnis mit, dann ist man schon einen Schritt weiter", erklärt Dieter Oberransmayr, Unternehmensberater aus Regau und selbst Gründer eines Ein-Personen-Unternehmens.

Das Wichtigste im Vorfeld ist die Planung. "Erfülle ich die gewerberechtlichen Voraussetzungen? Wie viele Konkurrenten gibt es? Ist der Markt schon gesättigt? Welchen Standort wähle ich? Welche fixen und variablen Kosten kommen auf mich zu? Das sind die Fragen, die ich mir zu Beginn stellen sollte. Diesbezüglich ist ein vom Fachmann erstellter Businessplan das Um und Auf. Ohne Konzept wäre es schwierig", informiert Oberransmayr. Damit ein "Ein-Personen-Unternehmen" im Wettbewerb mit anderen Unternehmen Erfolg und Bestand hat, gilt es einige Punkte zu befolgen.

Kontakte knüpfen, Vertrauen aufbauen

"Das Wichtigste ist, Kontakte zu knüpfen. Außerdem hilft es, dass man sich Vertrauen aufbaut und den Kunden einen Service bietet, den andere Marktteilnehmer nicht bieten. Meine Kunden genießen zum Beispiel den Vorteil von flexiblen Terminen. Ein weiterer Aspekt ist die effiziente Erledigung der Kundenanliegen", meint der Unternehmensberater.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.