17.06.2016, 18:07 Uhr

Meeting Uni & Fachhochschule

Völkermarkt: Alpen-Adria-Gymnasium | Berufsorientierung in den 4. Klassen

Im Juni dieses Schuljahres bekamen alle 4. Klassen des Alpen-Adria-Gymnasiums die Gelegenheit, die regionalen Hochschulausbildungswege Kärntens durch den Besuch der Alpen-Adria Universität Klagenfurt und der FH Kärnten hautnah kennenzulernen. Ein wichtiges Ziel dieses Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre Ausbildungsentscheidung langfristig und gut informiert treffen zu können.
Die folgenden Erfahrungsberichte zeigen, dass unsere „StudentInnen von morgen“ durch dieses Projekt im Rahmen der Berufsorientierung sehr gut informiert wurden und sich auch aktiv an den verschiedenen Aufgaben beteiligten.

Am Dienstag, dem 7. Juni 2016, besuchten wir, die Klassen 4A und 4C, die Alpen-Adria-Universität (AAU) beziehungsweise die Fachhochschule (FH) in Klagenfurt.
Ein Teil ging an die Uni, der andere an die FH; ich besuchte die Uni.
Wir trafen uns in einem Hörsaal, wo uns von zwei Absolventinnen einiges über die Uni und über den Campus erzählt wurde. Außerdem informierte man uns über die unterschiedlichen Studienfächer. Eine der Begleiterinnen zeigte uns einen Ausschnitt ihrer Masterarbeit, die vom Mythos Drachen handelt.
Im zweiten Teil des Vormittags wurde uns die Studienrichtung Informatik vorgestellt. Unser Betreuer zeigte uns, wie Codes funktionieren, und dass Informatik nicht nur mit Computern zu tun hat. Wir schrieben ein Wort in der Cäsarverschlüsselung auf, das vom Sitznachbarn entschlüsselt werden musste. Das war sehr lehrreich!
Vor dem Mittagessen wurde uns auch der Campus gezeigt.
Auf der Uni hat man viele Möglichkeiten, die Freizeit zwischen den Vorlesungen und Seminaren sinnvoll zu gestalten, z.B. im USI (Sportinstitut) oder in der Bibliothek.
(Lara Pacher, 4A)

Nach dem Mittagessen in der Uni-Mensa, wo wir auch unsere Mitschülerinnen und Mitschüler, die die FH besucht hatten, trafen, gingen wir in einen großen Hörsaal und arbeiteten in Gruppen Referate aus, um in Präsentationen die gesammelten Informationen auszutauschen.
Es war eine sehr interessante Exkursion und ich würde jedem empfehlen, sich die Uni und die FH anzuschauen, damit man schon früh genug einen groben Überblick über die eigenen Möglichkeiten der universitären Berufswahl bekommt. So hat man eine gute Orientierung und kann seine Berufswünsche vielleicht schon ein bisschen eingrenzen.
(Johanna Mießl, 4A)

In der Fachhochschule trug uns im Hörsaal „Kairo“ ein Student zwei Präsentationen vor. Der erste informierte über die FH Kärnten allgemein, im zweiten ging es um soziale Berufe. Unter anderem wurde erwähnt, wie alt die FH ist (20 Jahre) und wie viele Standorte es in Kärnten gibt (5). Außerdem wurden Fragen aus unserem Fragebogen gestellt, die in den Präsentationen nicht beantwortet wurden.
Nach einer Pause zeigte uns eine Mitarbeiterin verschiedene Bereiche der Forschung, unter anderem, wie man Behandlungsmethoden effizienter, schneller und weniger belastend für den Patienten gestalten kann. Zuerst wurden wir in einen Raum gebracht, in dem genauestens die Gangart eines Menschen analysiert werden kann, um z.B. Fußfehlstellungen erkennen zu können.
Auch die Funktionsweise eines Pulsmessers wurde uns erklärt: Er misst mit Infrarotlicht die Menge des Blutes, das durch den Finger gepumpt wird.
Später zeigte man uns einen Raum, der zur Gänze mit Sensoren ausgestattet ist, um alten Menschen ein Leben ohne fremde Hilfe zu ermöglichen.
(Florian Butej, 4A)

Ich finde es sehr gut, dass es die Möglichkeit gibt, die FH (und auch die Uni) zu besichtigen. Derzeit besuche ich zwar erst die 4. Klasse des Alpen-Adria-Gymnasiums, aber trotzdem konnte ich mir einen guten Eindruck verschaffen und weiß jetzt ziemlich genau, was ich nach meiner Matura machen möchte.
(Madlen Pitschko, 4C)
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