19.07.2016, 19:00 Uhr

Aufwertung für den "Hinterhof"

Kein optisches Highlight: Der GR-Sitzungssaal mit der darunter liegenden Passage zum Museum

Sechs Architekten sollen Ideen für Adaption des Bereiches Museum – Passage – Neue Burg liefern.

VÖLKERMARKT (sj). Im Vorfeld der Landesausstellung 2020 startet die Stadtgemeinde Völkermarkt im Herbst einen Architektenwettbewerb für die Adaption der Bereiche Bezirks-heimatmuseum mit Vorplatz, Passage mit öffentlichen Toiletten und Neue Burg (Gemeinderats-Sitzungssaal und Aufgang mittlerer Saal). "Wir wollen diesen Bereich als Einheit sehen", erklärt Bürgermeister Valentin Blaschitz (SPÖ).
Sechs geladene Architekten aus Österreich und Slowenien nehmen an diesem Wettbewerb teil. Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt. "Die finanzielle Größenordnung wird aber vorgegeben", ergänzt Blaschitz.


Synergien wecken

Ziel des Architektenwettbewerbes soll es sein, Synergien zu wecken und Barrierefreiheit zu erzielen. So könnte laut dem Bürgermeister zum Beispiel der GR-Sitzungssaal neu errichtet und in Zukunft auch als Trauungs- und Veranstaltungssaal mitgenutzt werden oder die öffentlichen Toiletten in die Neue Burg integriert werden. Die Passage zwischen Museum und Busbahnhof könnte aufgewertet oder geschlossen werden: "Wir sind für alle Ideen offen".

Umsetzung ab 2017

"Die Ergebnisse des Architektenwettbewerbes werden bis November 2016 erwartet", ergänzt Günter Lobnig vom Bauamt. Mit der Umsetzung soll 2017 begonnen werden.
Nähere Informationen zu Details der Landesausstellung 2020 hat Blaschitz noch nicht, aber er ist sich sicher, dass sie "in einer Form" stattfinden wird: "Kärnten kann es sich nicht leisten, dass die Landesausstellung nicht stattfindet. Das Ziel muss es sein, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander zu verbinden."
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