21.08.2016, 17:33 Uhr

Vom Gasthof Klammer auf den Mirnock (2110 m)

Auf dem Gipfel des Mirnock (2110 m), (v.l.) Hartmut, Valentin, Ingrid u. Markus
Eberndorf: Gösselsdorf | Vom Gasthof Klammer auf den Mirnock.

Der Mirnock ist einer der am meisten besuchten Gipfel der Nockberge. Bietet er, wegen seiner exponierten Lage zwischen dem Ossiacher See und Afritzer See, einen grandiosen Blick von den Hohen Tauern mit Großglockner und Großvenediger über die Julischen- und Karnischen Alpen, zur Kette der Karawanken mit der Koschuta, bis zum mächtigen Gebirgsstock der Petzen und über die Nockberge.
Wir beginnen die Wanderung bei einem kleinen Parkplatz auf 1240 m nördlich des ehemaligen Gasthauses Klammer. Bei diesem Parkplatz sind wir vor die Wahl gestellt, für den Aufstieg entweder den schmalen aber sehr steilen Weg mit der Nr. 190 oder den Weg über die Forststraße mit der Nr. 96 c zu nehmen. Wir wählen den von der Zeitangabe auf den Wegweisern etwas längeren Weg mit der Nr. 96 c. In schier unendlichen Kehren führt er vorbei an der kleinen Gienger-Hütte hinauf zum Kamm zwischen Palnock (1901 m) und Mirnock (2110 m). Schon bei der Ginger-Hütte, die von Mai bis Oktober bewirtschaftet ist, wird die Baumgrenze erreicht und es öffnet sich der Blick hinunter in das Tal der Drau und hinüber zum Dobratsch. Ist die Kammhöhe erreicht wenden wir uns nach Nordwest. Der markierte, breite Weg führt am Gipfelaufbau des Rindernock (2015 m) vorbei. Wenn wir aber schon einen Gipfel mit mehr als 2000 m direkt vor den Füßen haben, machen wir uns die kleine Mühe und besteigen den Fels, der mit einem Gipfelkreuz versehen ist. Auf der Ginger-Alm, bei einer kleinen Wasserstelle zwischen Rindernock und Mirnock, wird Sonnenanbetern eine Möglichkeit zur komfortablen Rast geboten. Vorbei an großen Felsbrocken, die mit sonderlichen Zeichen versehen sind, führt der Weg hinauf zum Zielpunkt auf 2110 m.
Nach einer ausgiebigen Gipfelrast und dem Genuss des Panoramas geht’s an den Abstieg. Direkt vom Gipfel führt der schon erwähnte Weg mit der Nr. 190 direkt zum Ausgangspunkt zurück. Eine Variante für den Abstieg ist der Weg, der zunächst mit dem Weg 190 identisch ist, dann aber bei erreichen der Waldgrenze nach Osten führt und bei einer Jagdhütte in eine breite Forststraße mündet. Bei der Abzweigung zur Gienger-Hütte (Hinweisschild) folgt man diesem schmalen Pfad für etwa 15 Minuten. Bei einer Wildfütterung wird wieder die Straße, die zur Gienger-Hütte hinauf führt erreicht und wandert bergab zum Ausgangspunkt.
Höhenmeter: ca. 870,
Gehzeit: 5 Stunden
Kilometer: je nach Variante bis zu 17 km.

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