06.05.2016, 14:42 Uhr

30. November Fair-Trade-Gemeindetag in Köflach

So war der Start: Die Hauptverantwortlichen für die Fairtrade-Aktion in Köflach (Stefanie Galler und Gerhard Kampus sind hier nicht im Bild). (Foto: FOTO KOREN)

Köflach ist die jüngste Fairtrade-Gemeinde der Steiermark

Nach einer Idee von Walter Friedrich schlossen sich die Köflacher Gemeinderäte Erich Buchberger, Stefanie Galler, Lisa Münzer, Kerstin Sterf, Heimo Zmerzly und Friedrich selbst mit dem Gemeindebediensteten Gerhard Kampus zu einer Arbeitsgruppe zusammen, in der Vertreter aller im Gemeinderat vertretenen Parteien mitarbeiteten. Sie bemühten sich darum, Unternehmen und Einrichtungen in der Lipizzanerstadt für den Fairtrade-Gedanken zu gewinnen. Gemeinsam schafften sie es mit der Unterstützung der regierenden Dreierkoalition, dass die Stadtgemeinde Köflach am 1. Juni dieses Jahres Fairtrade-Gemeinde wurde.

Fair-Trade-Gemeindetag
Als jüngster Fairtrade-Gemeinde der Steiermark wird Köflach nun am Donnerstag, dem 30. November, die Ehre zuteil, den steirischen Fairtrade-Gemeindetag auszurichten. Erwartet werden im Rathaus rund 60 Gäste, darunter LR Christian Buchmann, Bürgermeister aus der ganzen Steiermark, Vorsitzende der Fairtrade-Arbeitsgruppen in den Fairtrade-Gemeinden, Vereine und Vertreter von Unternehmen. Köflach präsentiert im Rahmen der Veranstaltung sein Fairtrade-Projekt. Inzwischen bieten viele Firmen und Institutionen Fairtrade-Produkte an. Als Leitbetzrieb konnten die Stadtwerke Köflach, die - wie auch die Stadtgemeinde Köflach - bei Sitzungen Besprechungen und Bewirtungen nur mehr Fairtrade-Kaffee anbieten gewonnen werden.

Was ist fairtrade?
Fairtrade ist wirkungsvolle Armutsbekämpfung durch fairen handel, mit dem Ziel, eine Welt zu schaffen, in der alle Kleinbauernfamilien und Arbeitnehmer auf Plantagen im globalen Süden nachhaltig ein sicheres und menschenwürdiges Leben führen und ihre Zukunft selbst gestalten können. Produkte mit dem Fairtrade-Gütesiegel sichern den Kleinbauernfamilien faire Preise, den lohnabhängigen Arbeitnehmern auf Plantagen, Blumenfarmen oder Teegärten bessere Arbeitsbedingungen und geben dadurch Vertrauen und Sicherheit für eine selbstbestimmte Zukunft. In Österreich tragen mehr als 1.100 Produkte das Fairtrade-Gütesiegel.
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