18.09.2016, 23:05 Uhr

Abschnittsübung mit Horrorszenario in Rosental

Rosental an der Kainach: Hauptstrasse | In den späten Abendstunden am Samstag, 17. September 2016 stand für die Feuerwehren des Abschnittes 1 die zweite Abschnittsübung 2016 auf dem Terminkalender. Verantwortlich für die Ausarbeitung dieser Übung war die FF Rosental. Gemeinsam mit der GKB hatte sich HBI Franz Sommer und sein Team den Eisenbahntunnel Rosental als Übungsobjekt ausgesucht, was für alle Beteiligten Einsatzorganisationen eine besondere Herausforderung war.
Angenommen wurde, dass sich vor dem Tunnel eine Kollision einer Zuggarnitur mit einem PKW ereignet hatte. Ein zweiter PKW war hier ebenfalls beteiligt und die Fahrzeuginsassen wurden hierbei in den PKW´s eingeklemmt. Durch die Kollision erfolgte eine Zugtrennung. Die Personen- Wagons blieben im Bereich der westlichen Tunneleinfahrt stehen und der Triebwagen mit zwei Güterwagons kam erst bei der Tunnelausfahrt zum Stehen. Durch den Unfall wurden mehrere Personen im Zug schwer verletzt, es kam im Tunnel zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung und aus dem Güterwagon trat ein Gefahrstoff aus.
Aufgrund dieser Übungsannahme wurden nach dem Alarmplan auch die Feuerwehren Bärnbach und Voitsberg alarmiert.
Die Alarmierung erfolgte um 21:45 Uhr durch „Florian Voitsberg“.
Auch für die alarmierten Kräfte des Roten Kreuz Ortstelle Köflach/Voitsberg war diese „Großschadenslage“ eine Herausforderung.
Nach dem Ausleuchten der einzelnen Einsatzstellen mussten sich die Einsatzkräfte einen Überblick verschaffen. Es wurden Versorgungsplätze für die Verletzten aufgebaut.
Die eingeklemmten Personen in der PKW´s wurden mittels hydraulischen Rettungsgeräts aus ihrer Zwangslage befreit. Mehrere Atemschutztrupps drangen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung von beiden Seiten in den Tunnel vor.
Koordiniert wurden die Einsatzkräfte von der Besatzung des Einsatzleitfahrzeugs des BFV Voitsberg, welches vor dem Rüsthaus Rosental platziert war.
Bei der Schlusskundgebung konnte HBI Sommer zahlreiche Ehrengäste und Übungsbeobachter begrüßen.
So waren von der GKB Prokurist Peter Kronberger, sowie DI Lambichler, DI Grießberger, Kienzl und Blaschitz anwesend. Auch Vizebürgermeister Johannes Schmid, Bürgermeister a. D. Franz Schriebl, LFR Engelbert Huber, BR Christian Leitgeb, ABI Markus Murgg, ABI Alfred Jauk, EABI Josef Porta, RK-Bezirksgeschäftsführer Dir. Aldo Striccher sowie Bezirksrettungskommandant Otto Passesreiter waren bei der Schluss-Kundgebung anwesend.
Alle Redner waren beeindruckt von der großen Anzahl von Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und auch von den vielen anwesenden Helferinnen und Helfern des Roten Kreuzes. „Die Zusammenarbeit habe perfekt funktioniert“ waren sich ebenfalls alle Redner einig. Ein Dank gilt an dieser Stelle den Verantwortlichen der GKB, die diese Übung unterstützten und auch bei den Vorbereitungen aktiv mitgearbeitet hatten.
Nach dem Abtreten (gegen 23:45Uhr) konnten sich alle Übungsteilnehmer auf Einladung der Gemeinde Rosental sowie der GKB bei einer Jause in der Eishalle Rosental stärken.
Neben HBI Franz Sommer waren OBI Christopher Jöbstl und BM Oliver Klopschitz bei der Übungsausarbeitung federführend tätig; ihnen ein besonderes Kompliment für diese außergewöhnliche, aber realistische Übungsannahme.
Die „verletzten“ wurden vom Schmink-Team des ÖRK Voitsberg professionell und realitätsnah „hergerichtet“, auch hierfür ein herzliches Dankeschön!
Eingesetzt waren insgesamt 9 Feuerwehren mit 113 KameradInnen. Vom Roten Kreuz 4 Rettungswagen, ein NEF und das Kommandofahrzeug mit 2 Notärzten und 15 HelferInnnen. 12 KameradInnen wurden als „Verletzte“ in das Übungsgeschehen aufgenommen.
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