11.01.2017, 08:52 Uhr

Afghane dreht durch - Köflacher Bürgermeister und Verein "MRR" fordern Konsequenzen

Aufgrund des letzten Vorfalls trafen sich Christian Veit von MRR und der Köflacher Bgm. Helmut Linhart. (Foto: MRR)

Nach einem wiederholten Gewaltausbruch bei Flüchtlingen will Bgm. Helmut Linhart künftig verschärft ggen "auffällige" Asylwerber vorgehen.

Nachdem es erst im Sommer des Vorjahres zu einer Schlägerei unter Asylwerbern kam, die nur durch das Eingreifen der Polizei geschlichtet werden konnte, sorgte der jüngste Vorfall in Köflach am Montag, wo ein erst 15-jähriger Afghane in einer Betreuungseinrichtung die Beherrschung verlor und Einrichtungsgegenstände zerstörte, für Unmut. Und dies nicht nur beim Köflacher Bgm. Helmut Linhart, sondern auch beim Verein "MenschenRechteReligion" (MRR).

Gesetze akzeptieren

"Gewaltausbrüche dieser Art brauchen wir in Köflach nicht. Asylwerber haben unsere Gesetze und unsere Lebensweise zu akzeptieren. Integration ist keine Einbahnstraße", macht der Köflacher Christian Veit, Obmann-Stv. von MRR, seinem Ärger Luft. Auch Bgm. Linhart will künftig verschärft gegen "auffällige" Asylwerber vorgehen. "Wir wollen keine straffälligen Asylwerber in Köflach. Deshalb werden wir seitens der Stadtregierung an die zuständigen Stellen im Land herantreten und verlangen, dass Asylwerber, die unsere Rechtsvorschriften missachten, entfernt werden und zwar schnellstens", so Linhart. Dass es Konsequenzen geben muss, ist auch die Meinung von Veit. "Wir von MRR haben am Freitag einen Termin bei Landesrätin Doris Kampus und werden diesen Vorfall auch ansprechen."


Initiative der Exekutive

Der Ruf nach einer stärkeren Kontrolle wird in der weststeirischen Bevölkerung aufgrund diverser Vorfälle immer lauter. Aus diesem Grund wurde auch seitens der Exekutive eine Initiative gestartet, die hier Abbhilfe schaffen soll. Das neue Projekt "gemeinsam.sicher" zielt darauf ab, im Einvernehmen zwischen Exekutive, Stadtgemeinde und Bevölkerumg potenzielle Sicherheitsmängel innerhalb der Gemeinde zu lokalisieren, zu bearbeiten und letztlich zu eliminieren. "Mir ist es wichtig, die Sicherheit der Bevölkerung zu 100 Prozent zu gewährleisten und genau das soll das neue Projekt sicherstellen", so der Bürgermeister abschließend.
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