19.09.2016, 13:53 Uhr

Katastrophenübung - Premiere unter BH Peißl

Bernd Brunner, Thomas Prattes, BH Hannes Peißl und Artur Holawat stellten die Übung vor.

Am 28. und 29. September bricht planmäßig eine Hochwasserkatastrophe im Bezirk herein.

Unter dem sperrigen Titel "Integrierte Katastrophenschutzübung KAT - VO 2016" verbirgt sich eine als Planspiel konzipierte zweitägige Übung unter Mitwirkung der Landesdienststellen, des Katstrophenschutzes, der WAsserwirtschaft, der Baubezirksleitung Grazer Zentralraum in Kooperation mit dem Militärkommando Steiermark. Der Umfang dieser Übung ist in der Amtszeit von BH Hannes Peißl eine echte Premiere.

Unwetter als Annahme

Als Ausgangslage wird eine frei erfundene regionale Naturkatastrophe angenommen, ausgelöst durch schwere Unwetter im Bereich der Kainach und Teigitsch. Zur Bewältigung von rund 140 simulierten Schadstellen wird die Bezirkskatastrophe ausgerufen. Danach werden auch die Nachbarbezirke Deutschlandsberg und Graz-Umgebung mitinvolviert.
Unter Führung von BH Hannes Peißl wird ein Krisenstab gebildet, der zwei Tage lang in der Sitzungssaal der BH Voitsberg tagt. Erstmals kommen die in Plänen dargestellten neuen Überflutungsberechnungen für ein 100-jähriges Hochwasser auf der Kainach und ein 300-jähriges auf der Teigitsch zum Einsatz. Um diesem theoretischen Planspiel einen realitätsnahen Charakter zu verleihen, führen die FF Krottendorf, Gaisfeld, Hallersdorf, Ligist und Krems eine Hochwasserschutzübung durch. Die Bergrettung Köflach absolviert im Bereich der Hirzmannsperre eine Menschenrettung.
Diese Übung ist der Auftakt eines kleinen Jubiläumsreigen der BH Voitsberg, die heuer 125 Jahre Bestehen feiert. Am 19. Oktober wird zu einem Herbstln vor die BH Voitsberg geladen, am 9. November wird die Ausstellung von Ingrid Wieser in der BH eröffnet.
Wichtig: Am 26. September gibt es um 19 Uhr in der NMS Krottendorf eine Informationsveranstaltung zum Thema Hochwasserschutz für die Bewohner des Gemeindebereichs Krottendorf-Gaisfeld und Teigitschgraben. Hier werden auch Vertreter des Verbundes und der Fachabteilung 14 des Landes anwesend sein.
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