05.07.2016, 12:00 Uhr

FPÖ forciert das Berndorfer Modell

Markus Leinfellner, Hedwig Staller und Mario Kunasek präsentierten in Voitsberg die Familienpolitik der FPÖ.

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten LAbg. Mario Kunasek, LAbg. Hedwig Staller und Bezirksparteiobmann Markus Leinfellner in Voitsberg die Familienpolitik der FPÖ vor.

Das FPÖ-Trio Mario Kunasek, Hedwig Staller und Markus Leinfellner präsentierten in Voitsberg die familienpolitischen Zielsetzungen der Freiheitlichen auf Landes- und Gemeindeebene. Im Landtagbrachte die FPÖ bereits zehn Anträge zu dieser Thematik ein. "Die Familienpolitik von SPÖ und ÖVP geht in Richtung Betreuungspolitik", so Kunasek. "Wir wollen eine echte Wahlfreiheit, damit Eltern selbst entscheiden können, ob sie ihre Kinder in den ersten Lebensjahren daheim betreuen wollen oder sie in außerhäusliche Einrichtungen geben", fordert Staller.

Berndorfer Modell

Neben gewünschten Förderungen von Mehr-Generationen-Häusern und Mutter-Kind-Touren liegt der FPÖ besonders das Berndorfer Modell am Herzen. Dieses Modell, das in Berndorf bei Salzburg bereits praktiziert wird, sieht so aus, dass das Kinderbetreuungsgeld auf Mindestsicherungshöhe aufgestockt wird und sich Gemeinde, Land und Bund diesen Zuschuss dritteln. Zwar haben Bund und Land Salzburg hier nicht mitgezogen, die Gemeinde Berndorf leistet die Zuschuss aber.
"Das Berndorfer Modell macht Sinn", sagt Leinfellner. "In Bärnbach wurde es vom Gemeidnerat leider abgelehnt, in Voitsberg werden wir dieses Antrag im September einbringen. "Kinderbetreuung ist teuer", so Konasek. "Das Berndorfer Modell ist eine Win-Win-Situation für Gemeinden und Familien."
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