13.04.2016, 10:15 Uhr

Eine neue Heimat für den FC Ligist

FC Ligist-Obmann Bernhard Schröttner vor dem Plan des neuen Sportzentrums in Ligist.
Das Kabinengebäude am Sportplatz des FC Ligist wurde Anfang der Siebziger gebaut. Dementsprechend ist sein Zustand. Planungen für ein neues Sportzentrum laufen bereits seit 1999. Nach langen Jahren des Wartens könnte der FC Ligist bald eine neue Heimat bekommen.

"Wir warten täglich auf den Baustart", sagt FC Ligist-Obmann Bernhard Schröttner. Das Bauverfahren ist derzeit noch im Laufen, könnte aber schnell beendet sein. Dann würde man sofort mit dem Bau am Pfarr-Acker, gegenüber dem alten Sportplatz, beginnen. Eineinhalb bis zwei Jahre Bauzeit wären eingeplant.

Warum ein Neubau?

"Die Nutzung der alten Anlagen ist schon eine Zumutung für die insgesamt rund 100 Kinder und Jugendlichen, die bei uns in neun Mannschaften Fußball spielen", stellt Schröttner klar und weist auf den Zustand der Kabinen am Hauptfeld hin.

Das Gebäude am Trainingsgelände, etwa 500 Meter vom Hauptfeld entfernt, war ohnehin nur als Provisorium gedacht. Mittlerweile steht es seit 2004 und ist längst sanierungsbedürftig.

2006 war man beinahe soweit, dass man am Trainingsgelände ein neues Sportzentrum gebaut hätte. Doch der neue Gefahrenzonenausweis des nahen Friedhofbaches machte die Planungen zunichte.

Auch die Modernisierung des Hauptfelds war ein Thema, das Problem waren die beengten Platzverhältnisse. Durch das Bauverfahren wäre man aber ohnehin nicht gekommen, durch die nahen Anrainer wäre ein Neubau ausgeschlossen.

Ein Sportzentrum mit Hauptfeld und überdachter Sitzplatztribüne für etwa 250 Leute, Trainingsplatz, Spielplatz und verschiedenen Sportmöglichkeiten auf der anderen Straßenseite ist also die einzig mögliche und gleichzeitig auch die ideale Option, wie Schröttner bestätigt: "Die zwei Standorte - Trainingsplatz und Hauptfeld - zusammenzufassen ist nur am Pfarr-Acker möglich."

Einigung mit der Kirche

Der Pfarr-Acker gegenüber dem aktuellen Hauptfeld ist in Kirchenbesitz. Lange konnte man sich sich nicht über eine Pacht des Geländes einigen, was einen Neubau ebendort unmöglich machte. Diese Einigung ist nun doch noch gelungen.

Das Trainingsgelände würde nach der Übersiedelung für Gewerbe frei werden. Das in Gemeindebesitz befindliche Hauptfeld könnte zu Baugründen werden.
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