06.07.2016, 08:52 Uhr

Viel günstiger als im Steiermark-Schnitt

Der Voitsberger AMS-Leiter Franz Hansbauer freut sich über die positive Entwicklung. (Foto: AMS)

Die Arbeitslosigkeit sank im Bezirk Voitsberg weiter.

Auch im Juni 2016 ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk Voitsberg weiter gesunken, wobei zu Sommerbeginn die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Lipizzanerheimat viel günstiger ausfällt als im Steiermark-Durchschnitt. In Voitsberg ist die Arbeitslosigkeit, verglichen mit dem Juni des Vorjahrs um 6,8% gesunken, steiermarkweit nur um 0,4%. Im Jahresvergleich hat sich die Zahl der Arbeitslosen um genau 100 Personen - 44 Frauen und 56 Männer - vermindert.


1.381 Personen arbeitslos

Zum Monatsende waren 1.381 Personen, 630 Frauen und 751 Männer, arbeitslos gemeldet. Damit hat die Arbeitslosigkeit bei den Frauen um 6,5%, bei den Männern um 6,9% abgenommen. Von dieser erfreulichen Entwicklung profitieren beide Geschlechter, die unter 25-Jährigen (-20,3%), die Personen im Haupterwerbsalter (-11,1%) und auch die Ausländer (-12,5%). Nur für die Über-50-Jährigen ist die Situation am Arbeitsmarkt weiterhin äußerst problematisch: Die Anzahl von 452 Vorgemerkten bedeutet eine Erhöhung um 38 Personen oder 9,2%. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,7% und bezieht sich noch auf den Mai 2016.

Fachliche Weiterbildung

365 Personen, um acht mehr als im Vorjahr, haben im Juni an vom AMS finanzierten Ausbildungs- und Aktivierungsangeboten teilgenommen. Immer noch liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der kostenintensiveren fachlichen Weiterbildung und nicht bei den "Aktivierungsmaßnahmen". Das erfolgt deshalb, weil besser qualifizierte Arbeitslose leichter in den Arbeitsmarkt zurückkehren können.
Die Zusammenarbeit zwischen den regionalen Betrieben und dem AMS funktioniert hervorragend. Im Juni gab es 253 Jobangebote und damit wurde der schon hohe Vorjahreswert von 235 offenen Stellen nochmals übertroffen. Vervielfacht haben sich die Stellenmeldungen aus dem Produktionsbereich. Um den hohen Arbeitslosenzahlen bei den Ü-50-Jährigen entgegenzuwirken, versucht das AMS mit lukrativen Lohnkostensubventionen den Betrieben die Einstellung von neuem Personal zu ermöglichen.
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