20.03.2016, 18:31 Uhr

Sean Grünböck auf "Schatzsuche" in den Tiefen der menschlichen Seele

Liedermacher Sean Grünböck bei der Präsentation seines Debüt-Albums "Schatzsuche" im Rampenlicht Theater. (Foto: Marcin Suder)
Wien: Rampenlicht Theater |

Gestern präsentierte der austro-amerikanische Liedermacher Sean Grünböck sein Debüt-Album „Schatzsuche“ im Wiener Rampenlicht Theater.

Das zahlreich erschienene Publikum freute sich über ein 90-minütiges Live-Set mit feinfühliger Musik und tiefgründiger Lyrik. Der Musiker nahm sein Publikum in den 12 deutschsprachigen Chansons seines Albums auf eine spannende Schatzsuche ins Tiefste der menschlichen Seele mit. Das entspannte Ambiente der Theater-Location und eine souveräne Live-Band waren auf Grünböcks charmant ruhige Art und sonore - oft etwas gewöhnungsbedürftige, aber dafür umso charismatischere - Stimme hervorragend abgestimmt. Nach dem Live-Set wurde mit den Fans noch ausführlich geplaudert und CDs signiert.

Suche nach dem inneren Schatz


Grünböcks Reise ist Aus- und Aufbruch zugleich: „Es ist, als ob ich einer alten Landkarte folgen würde, weg vom Stress des Alltags, hin zu der uns zustehenden Glückseligkeit – eben dem inneren Schatz.“ Der Verlauf seiner Reise spiegelt diese Suche musikalisch und textlich wider. Doch bei Sean Grünböcks „Schatzsuche“ wird auch klar, dass die kleinen Perlen, die einem am Weg in die Tiefen der menschlichen Seele begegnen mindestens genauso wichtig sind, wie der eine große Schatz.

Abenteuer als Inspiration


Sean Grünböck, Jahrgang 1981, entdeckte bereits als Jugendlicher seine Begeisterung für Musik und das geschriebene Wort, stieg jedoch zunächst ins „normale“ Berufsleben ein. Vom Fehlen des tieferen Sinns im Arbeitsalltag enttäuscht, nahm sich Grünböck eine längere Auszeit, um zu seinen wahren Werten und Ambitionen zu finden. Nach seiner mehrjährigen Reise durch unterschiedliche Kulturen und Länder kehrte er – spirituell gestärkt – in seine Heimatstadt Wien zurück, um hier eine Familie zu gründen und verstärkt seiner Leidenschaft zur Musik und zum geschriebenen Wort nachzugehen.
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