09.08.2016, 10:41 Uhr

Währing: Hier ist es am Schulweg gefährlich

Zwei der Stellen, an denen nachgebessert werden muss: Währinger Straße und Kreuzgasse/Vinzenzgasse. (Foto: Plan: APA, Grafik: zop-vieh)

Stellen, die Währinger Kindern am Schulweg Probleme bereiten – und was dagegen getan wird.

WÄHRING. An zwei Kreuzungen wird im Sommer für Schulkinder nachgebessert – darüber hat die bz am 20. Juli berichtet. Dass das nicht die einzigen Orte sind, an denen sich Kinder unsicher fühlen, belegen die zahlreichen E-Mails, die unsere Leser als Reaktion verfasst haben. Bezirksvize Robert Zöchling (Grüne) erklärt, was der Bezirk tun will, um die Gefahrenstellen zu entschärfen.

1. Kreuzgasse/Vinzenzgasse: "Der Gehsteig in der Kurve ist schmal. Wenn die Straßenbahn-Linie 9 hier abbiegt, wird es eng", schreibt Leserin Christina R. "Das stimmt", antwortet Zöchling. Das Problem sei, dass das Grundstück Privatgrund ist. Eigentümer sei die Erzdiözese Wien. Vielleicht könne man, so Zöchling, bei der Neugestaltung des Hauses der Barmherzigkeit über einen breiteren Gehsteig verhandeln.

2. Währinger Straße zwischen Gürtel und Gertrudplatz: Hier gebe es keinen geregelten Übergang, schreibt eine Mutter. "Die Wiener Linien lassen keine Schutzwege zu, wo die Straßenbahn auf offener Strecke unterwegs ist", sagt Zöchling, weil die Bim nicht zum Stehenbleiben verpflichtet sei. Die gute Nachricht: Vor dem Durchgang zur Gentzgasse (Hausnummer 100) wird der Gehsteig verbreitert. So wird das Überqueren leichter. "Es wird überlegt, das auch auf der gegenüberliegenden Seite zu machen", so Zöchling.

3. Währinger Straße zwischen Martinstraße und Aumannplatz: Dasselbe Problem – keinen geregelten Übergang – gibt es auch weiter oben auf der Währinger Straße. Durch die parkenden Autos, die zu schnell Fahrenden, die Straßenbahn und den Lieferverkehr sei die Währinger Straße für Kinder besonders schwer zu queren, schreibt Irene W. "Uns ist dieses Problem bewusst", sagt Bezirksvize Robert Zöchling. "Die Probleme im Bereich der Weimarer Straße stehen auf unserer To-do-Liste ganz oben."

4. Weitlofgasse/Sternwartestraße: bz-Leserin Julia G. fände hier einen Zebrastreifen sinnvoll: "Es gibt zwar weiter unten und oben auf der Sternwartestraße welche, aber kaum jemand macht diesen Umweg. Hier sind viele Kinder auf dem Schulweg oder gehen zum Währinger Park." Zöchling will die Anregung aufgreifen: "Wir werden die Umsetzung gemeinsam mit der zuständigen Magistratsabteilung prüfen."
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