21.09.2016, 14:00 Uhr

Amstettner gehen auf Empfang

(Foto: Wieser)

Göttliche Antennen: So bleiben die Fernseher im Bezirk nach der Umstellung nicht schwarz.

BEZIRK. Keine "Zeit im Bild", kein „Tatort": Ab 27. Oktober könnte Ihr Bildschirm schwarz bleiben – wenn Sie einer von 200.000 Niederösterreichern sind, die ihr Fernsehsignal noch via Antenne empfangen.
Die BEZIRKSBLÄTTER waren bei einer „Aufrüstung“ auf das neue digitale Antennenfernsehen dabei und sagen Ihnen, was Sie dafür brauchen.

Doppelt gesichert

"Viele Ybbstaler nutzen Satelliten- und Antennenfernsehen, weil bei Sturm Sat-TV ausfallen kann", erzählt Monika Forster, Mitarbeiterin des Elektronikunternehmens Oberklammer in Waidhofen. "Das neue digitale Antennenfernsehen, also DVB-T2, hat 40 statt drei Sender, liefert gestochen scharfe Bilder und laufende Kosten entstehen auch keine", so die Expertin.

Göttlicher Empfang

Empfangen werden kann das hochauflösende Fernsehen mit Zimmer- oder Außenantenne. "Notwendig ist dazu nur eine Box, die vom Fachmann oder auch selbst montiert werden kann", erklärt Monika Forster. Die größte Sendeanlage des Bezirks steht am Sonntagberg. Von hier aus werden auch die kleineren Sender wie Waidhofen, Kogelsbach, Gaflenz oder Opponitz versorgt. Umgestellt wird zentral.
Die Umbauarbeiten wie eine neue Antenne und ein verstärkter Mast sind am Sonntagberg bereits seit dem Sommer im Gange. "Zu den Ybbstaler Sendeanlagen hat man schon einen besonderen Bezug", meint Thomas Langsenlehner, Geschäftsführer des Antennen-Anbieters "simpliTV" und ein gebürtiger Waidhofner, der nach Wien "ausgroast" ist. "Kürzlich war ich bei einer Hochzeit in der Basilika, da wirft man schon auch einen Blick auf die Sendeanlage", schmunzelt er. Die Sendeanlage am Sonntagberg hat übrigens eine Sonderstellung: Durch die Verbindung mit der Anlage in Linz wird noch nicht umgeschaltet, sondern die etwa 40 Sender dazugeschaltet. Erst im Frühjahr 2017 bleiben alle nicht aufgerüsteten Fernseher im Bezirk endgültig schwarz.
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