12.04.2016, 12:44 Uhr

Melks "Gackerlsackerl" mit Hundeführerschein

Klaus Niedheidt, Nicole Aistleitner, Günther Mayerhofer, Kerstin Kummer, Hündin "Bacardi".

Wir haben uns umgehört, was die Melker von Kastrationspflicht und Leinenzwang halten.

MELK. Seit April gilt in Niederösterreich eine Kastrationspflicht für alle frei laufenden Katzen. Auch sonst ist kaum etwas so streng reglementiert wie das Leben mit unseren vierbeinigen Lieblingen.

Leine oder Maulkorb

"In der Stadt Melk gilt das Hundehaltergesetz bezüglich Leine und Maulkorb. Spezielle Regelungen gibt es nicht", sagt Manfred Baumgartner von der Stadtgemeinde Melk. Das Zusammenleben mit den 243 gemeldeten Hunden funktioniere auch ohne Hundefreilaufzone sehr gut. "Ebenso gibt es bei den Hinterlassenschaften der Vierbeiner keine Probleme. Die Melker Hundebesitzer nutzen die Stationen der Gackerlsackerl", so Baumgartner. "Eine Ausbildung braucht jeder Hund", sagt Klaus Niedheidt vom Österreichischen Gebrauchshundesport-Verband Melk. "Jeder, der sich einen Hund zulegt, muss sich der Verantwortung die er damit übernimmt, bewusst sein", so der Hundetrainer.

Kastrationspflicht in Melk

"Natürlich werden die Gesetze immer mehr, aber für den gemeinsamen Umgang zwischen Tierhaltern und Nichttierhaltern finde ich eine gewisse Reglementierung wichtig", sagt Tierarzt Wolfgang Schießl aus Kilb. Vom Tierschutz her, sehe er auch die Kastrationspflicht als gerechtfertigt.
"Damit können sicherlich Katzenkrankheiten, wie Schnupfen und Seuchen, eingedämmt werden", so Schießl.
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