20.04.2016, 13:23 Uhr

Waidhofens Polizisten sind Aufklärungsmeister

Kontrollinspektor Gerald Esletzbichler, Abteilungsinspektor Leopold Preiszler, Bezirksinspektor Heinz Dötzl, Bezirksinspektor Dietmar Roseneder, Martin Heiligenbrunner, Franz Hörlesberger (hinten v.l.), Bürgermeister Werner Krammer und Chefinspektor Peter Herzog (vorne v.l.). (Foto: Magistrat)

Die jüngste Kriminalstatistik (Jänner bis Dezember 2015) stellt Waidhofens Polizei ein hervorragendes Zeugnis aus.

WAIDHOFEN. Die Exekutivbeamten der Stadt sind niederösterreichweite Aufklärungsmeister. Waidhofen ist somit eine der sichersten Gemeinden Österreichs.

61 Prozent Aufkärungsquote

„Das bezeugen die vorliegenden Vergleichszahlen ganz klar. Darauf können wir stolz sein. Diese Sicherheit ist ein maßgeblicher Beitrag zur großartigen Lebensqualität in unserer Stadt am Land. Ich möchte mich bei der Waidhofner Polizei für ihre großartige Arbeit ganz herzlich bedanken“, betonte Bürgermeister Werner Krammer.Besonderen Grund zur Freude gibt vor allem die hervorragende Aufklärungsquote. Der Bezirk Waidhofen weist eine Aufklärungsquote von rund 61 Prozent im Jahr 2015 auf. Das ist die höchste Quote in ganz Niederösterreich. 2014 waren es im Vergleich dazu rund 49 Prozent.

Delikte rückäufig

Aber auch die angezeigten Delikte sind rückläufig. 2015 wurden in Waidhofen um 22 Delikte weniger angezeigt als im Jahr davor. Das bedeutet eine Senkung um 4,4 Prozent. Bei den rückläufigen Delikten handelt es sich um Einbruchsdiebstähle, wobei ganz konkret auch die Dämmerungseinbrüche in Wohnhäuser und Wohnungen zurückgegangen sind.
Auch die Cyber-Kriminalität verzeichnet einen Rücklauf, bei Datenbeschädigungen und ähnlichen Handlungen. Bei Betrugshandlungen unter Verwendung des Internets ist hingegen ein Anstieg zu verzeichnen. Diese Entwicklung zeigt sich im gesamten Bundesland.

Kriminalität in NÖ

Die Gesamtzahl der angezeigten gerichtlich strafbaren Handlungen ist in einer mehrjährigen Trendanalyse (seit 2007) rückläufig. Die Aufklärungsquote lag in diesen Jahren konstant zwischen 40 und 44 Prozent. Die Zahl der Einbruchsdiebstähle in Niederösterreich in Wohnungen und Wohnhäuser ist 2015 leicht zurückgegangen. Bei einem Drittel der angezeigten Fälle in diesem Deliktsbereich blieb es beim Versuch.
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