Kommentar: Imageplfege

Alle jammern über den Pflegekräftemangel und das schlechte Image des Berufs – wenn es dann um konkrete Maßnahmen geht, werden viele wieder ruhiger. Eine aktuelle AK-Studie zeigt: 85 Prozent der Pflegenden sind sehr oder ziemlich zufrieden mit ihrem Beruf. Sie zeigt aber auch die Schwachstellen auf – Bereiche, in denen die Pflegenden mehr Unterstützung fordern. Die Österreichische Vereinigung der Pflegedirektoren hat darauf reagiert, bietet Workshops unter dem Titel „Power für die Pflege“ an. Das ist für all jene, die bereits in der Pflege aktiv sind, wichtig – aber auch für die Bekämpfung des Pflegekräftemangels. Denn als Multiplikatoren vermitteln die Pflegenden einen authentischen Eindruck davon, was es bedeutet, einen Pflegeberuf auszuüben. Wenn es auch unseren Politikern ernst ist damit, ein besseres, positiveres Berufsbild zu vermitteln, dann werden sie nicht umhinkönnen, auch Geld für echte Verbesserungen in die Hand zu nehmen – um dem Beruf auch jenen Stellenwert zu geben, den er verdient. Denn Pflege ist keine Nachmittagsbeschäftigung, sondern ein Hochleistungsjob.
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