06.10.2016, 10:10 Uhr

06. Oktober 1536

Vor 480 Jahren, am 06. Oktober 1536 wurde William Tyndale hingerichtet und am Scheiterhaufen verbrannt. Sein „Verbrechen“ war die Übersetzung der Heiligen Schrift in die englische Sprache.
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Nach seinem Studium unterrichtete William Tyndale als Privatlehrer die Jungen John und Miles in Little Sodbury, Gloucestershire. Deren Eltern John und Anne sind freundliche Adelige und bekannt als gute Gastgeber. Als Kenner der Sprachen Latein, Griechisch und Hebräisch studiert Tyndale weiterhin die Bibel und bekommt den Wunsch, dieses Buch der Bevölkerung von England zu übersetzen. Sein Freund John Frith wurde wegen des gleichen Anliegens bereits als Ketzer verurteilt und hingerichtet. Tyndale flieht vor den Schächern nach Deutschland und in die Niederlande. Dort arbeitet er weiter an der Übersetzung und läßt die fertigen Bücher nach England bringen. Humphrey Monmouth ist ein englischer Kaufmann und kommt Tyndale beim Transport sehr entgegen. Tyndale hat fast keine Kleider und wenig Geld, dafür aber Bücher, Schreibfedern und ein Tintenfässchen. Auf blütenweißem Papier schreibt er die Ergebnisse seiner Studien. Oft vergißt er zu essen, wenn er gerade ins Studium vertieft ist. 2 Mal in der Woche besucht er die Armen der Stadt um ihnen in ihrer Not zu helfen. Miles, der inzwischen in Antwerpen arbeitet und Sara, die Tochter von Thomas Poyntz dürfen ihn dabei begleiten.
Bis Henry Phillips auftaucht, sich das Vertrauen von William Tyndale erschleicht, aber zu Verräter wird. Sara hat die Verhaftung am 21. Mai 1535 beobachtet und rettet noch die Bücher von Tyndale. Saras Idee, das Neue Testament zur Königin zu bringen wird noch eine abenteuerliche Geschichte, verbunden mit Seenot und anderen Gefahren. Am 06. Oktober 1536 wurde William Tyndale hingerichtet und am Scheiterhaufen verbrannt.

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Der Film ist mit dem Buch ident, nur dass die Kinder darin nicht vorkommen. Die Aufnahmen lassen die Ereignisse des 16. Jahrhunderts vor unseren Augen lebendig werden.

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