13.06.2016, 14:55 Uhr

Brioche-Ball und Provenceknöderl

Juniorchef Bernhard Eitljörg-Scholz freut sich, seine Gäste und Kunden herzhaft französisch verwöhnen zu dürfen.

Im Gasthof und in der Bäckerei Eitljörg-Scholz in Puch wehen französische Düfte.

„Ja, da mach ma was“, waren sich Seniorchef Karl Eitljörg-Scholz und Bernhard, der Juniorchef, einig. Thema ist die Europameisterschaft, die seit 10. Juni in Frankreich ausgetragen wird.
Während der vier EM-Wochen wird es aus der Backstube und aus der Küche nach feinen Gewürzen aus der Provence, Lavendel oder Fenchel, duften, nach französischen Brotsorten, Baguettes in vielen Variationen oder feinen Croissants.
„In Frankreich hat Baguette einen besonderen Stellenwert in der Brotkultur und Kulinarik. Natürlich werden wir französisches Gebäck auch mit Urgetreide kreieren. Generell haben sich unsere Backwaren mit Urgetreide bestens etabliert“, sagt Senior Karl Eitljörg-Scholz, der auch leidenschaftlicher Maler ist und einige seiner Werke, französische Landschaftsbilder und Aquarelle, in der Gaststube aufhängen wird, um das Gesamtbild zu komplettieren.
Natürlich darf zur Feier des Tages und vielleicht für den einen oder anderen Sieg zum Anstoßen Wein aus Bordeaux nicht fehlen. "Französische Käsesorten, dazu der richtige Wein ... grad wo heuer unser Fußballteam gut ist, gibt's sicher mal was zu feiern ...“.
Die beiden Senior- und Junior-Bäckermeister, denen Hans und Christoph, ebenfalls Meister ihres Faches, in der Backstube zur Seite stehen, sehen ihr kulinarisches Areal als Spielwiese, wo viel Platz haben wird und Neues ausprobiert werden darf.
Es werden gebackene Eiffeltürme als Mitbringsel, Trikots oder Fußbälle für obendrauf oder einfach zum Vernaschen angeboten. Generell wird der Schwerpunkt aber auf dem Brot liegen. Letzten Endes soll auch das entsprechende Outfit für das Service nicht fehlen. Und in der Küche hat man Hack-Mangold-Provencebällchen probiert und feines Olivenpüree.
Sich abheben
„Mit solchen Besonderheiten hat man als kleiner Bäck die Chance, sich von anderen abzuheben.“ Um künftig überhaupt im Handwerk erfolgreich zu sein? „Auf Frische, Qualität und eine entsprechende Produktpalette zu achten wird immer wichtiger, um sich vom übrigen Markt zu unterscheiden. Eine Herausforderung für sich sind sicher die vielen Auflagen“, sagt Bernhard Eitljörg-Scholz auf die Frage, was künftig die Herausforderungen sein werden.
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