23.03.2016, 18:26 Uhr

Daheim in Floing... Bergkapelle Rabenwald

Neun Jungmusikerinnen und Musiker haben sich in Schale geworfen: in die Knappentracht - das ist ein schwarzer Bergkittel mit genau 29 goldenen Knöpfen (nach dem Alter der Hl. Barbara) und der Kalpak, eine Kopfbedeckung mit weißen Schwanenfedern.

Gut schauen sie aus, die jungen Musiker, "und es fühlt sich auch toll an" sagt Stefan stolz. Er spielt Tenorhorn und für das Frühlingskonzert waren er und seine KollegInnen zweimal die Woche bei der Probe. "Sonst haben wir einmal in der Woche Probe" erzählt Laura. Und wie oft müsst ihr daheim üben? "So an die vier Mal pro Woche spiele ich schon daheim auch mit meinem Waldhorn" sagt Florian.
Fast alle Jugendlichen haben weitere Familienmitglieder in der Kapelle, den Opa oder den Papa. Celina nicht - sie hat angefangen "weil meine Freunde auch in der Kapelle spielen". Sie hat sich ebenso wie Carina für die Klarinette entschieden. Die Instrumente können ausgeborgt werden.

Bei Tobias und seinem Bruder Sebastian spielt sogar die ganze Familie in der Bergkapelle - Mama Barbara und Papa Martin Haberl haben erst als Erwachsene, gemeinsam mit ihren Söhnen, zu spielen begonnen.

Und warum habt ihr überhaupt mit der Musik begonnen? Alexandra erzählt lachend: "Ich hatte eine Spielzeugflöte, die Mama hat sie eh schon immer versteckt, aber ich hab sie immer wieder hervorgeholt".

"Fast alle fangen in der Schule mit Blockflötenunterricht an und machen dann weiter" erzählt der Obmann Gerhard Derler. Das bronzene Abzeichen ist die Voraussetzung für die Aufnahme in die Kapelle. "Zu unserer Jugendarbeit gehören auch viele gemeinsame Aktivitäten" so der Obmann. "Musikalische Qualität und der Spaß müssen sich die Waage halten."
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