19.05.2016, 08:16 Uhr

FriedWald: Unsere Ruhestätte unter Bäumen

Eine FriedWald-Interessentin erzählt, wie es dazu kam, dass sich ihre Familie für einen Familienbaum im FriedWald Schöcklland entschieden hat.

Die Autotüren schlagen zu und die FriedWald-Interessentin und zwei kleine Hunde kommen Frau Fikerment (Mitarbeiterin bei FriedWald) freudig entgegen. „In dem Wald hier, wo jetzt der FriedWald ist, da sind mein Vater und ich früher Schwammerl suchen gegangen“, fängt sie zu erzählen an. Auf dem Weg zu ihrem Familienbaum erzählt sie weiter: „Für einen Familienbaum im FriedWald hat sich vor zwei Jahren die Familie meines verstorbenen Lebensgefährten entschieden.“ Damit ist ihre Familie eine von mehr als 300 Interessenten, die sich für einen FriedWald-Baum als Ruhestätte entschieden haben. „Als der Sohn meines Lebensgefährten den langen Kampf gegen seinen Krebs verlor, war die Entscheidung für eine Baumbestattung bereits gefallen. Dieser konnte sich nämlich nie vorstellen, auf einem Friedhof bestattet zu werden. Seine Frau hat sich den FriedWald in Kumberg angesehen und als letzte Ruhestätte ausgewählt“, erinnert sich die Pensionistin.
Sie kommen beim Familienbaum an. Eine stattliche, junge Buche schmückt das Grab der Familie. Rundherum bieten niedrige Baumstümpfe ideale Sitzmöglichkeiten zum Verweilen. „Die Buche ist der Baum der Ruhe. Mein Lebensgefährte saß immer auf den Stümpfen, wenn er seinen Sohn besuchte. Nun, sitze ich mit unseren Hunden Mimi und Paris hier, wenn ich beide besuche“, sagt die Interessentin. Liebevoll streichelt sie über die Rinde des Baumes. „Sowieso ist es ein ganz anderes Gefühl“, erzählt sie weiter, „ wenn man in den FriedWald geht, verglichen zum Friedhof. Im Wald ist alles freier, Natur pur. Man trägt die Trauer in den Wald und kommt gestärkt wieder raus.“
Auf dem Weg zurück zum Parkplatz läuft Ihnen ein Reh über den Weg. „Siehst du? Eben Natur pur“, sagt sie. Im FriedWald übernimmt die Natur auch die Grabpflege. „Ich brauche mich um keine Grabpflege kümmern. Das FriedWald-Grab ist immer der Jahreszeit entsprechend schön geschmückt. Es gibt am Friedhof nichts schlimmeres, als ein Grab, das nicht gepflegt wird“, sagt sie. Ein bis zwei Mal in der Woche kommt sie mit Mimi und Paris in den FriedWald und spaziert zu ihrem Familienbaum. Zeit, die sie sich bewusst nimmt – Zeit für sich und Zeit, um ihren Liebsten zu gedenken.

Nähere Informationen finden Sie unter www.friedwald-schoecklland.at
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