05.04.2016, 21:22 Uhr

Nationalsozialismus hatte viele Feindbilder

Hermine Liska beim Zeitzeugen Gespräch am 4. April 2016 in der NMS Sinabelkirchen
Sinabelkirchen: NMS Sinabelkirchen | Der Nationalsozialismus hatte viele Feindbilder. Verfolgt wurden nicht nur Juden sondern auch Roma, Sinti, Homosexuelle, Behinderte, Asoziale, Sozialdemokraten, Kommunisten, Marxisten, und die Bibelforscher.

Franz Jägerstätter wurde als Katholik hingerichtet und Dietrich Bonhoefer als evangelischer Religionslehrer.

Man mag die Ideologie der einzelnen verfolgten Gruppen nicht teilen, doch eines hatten sie gemeinsam, sie waren Opfer eines menschenverachtenden und brutalen Regimes.

Am 4. und am 5. April 2016 fanden Zeitzeugen Gespräche in der NMS Sinabelkirchen und in der NMS Weiz 2 statt, die vom Verein Lila Winkel organisiert wurden.

Mehr als 100 Schüler und 16 Lehrkräfte waren von den Erzählungen von Hermine Liska tief beeindruckt. Sie beantwortete auch viele Fragen, die von Schülern und Lehrkräften an sie gerichtet wurden.

Die Eintragungen ins Gästebuch zeigen die tiefe Betroffenheit der Zuhörer:

"Diese Geschichte berührt mich sehr." Simon

"Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass Sie uns über die NS-Zeit berichtet haben." N. P.

"Vielen Dank für Ihre so wertvolle Arbeit und jahrelangen Bemühungen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Energie." F. C., Fachlehrerin

"Ich fand den Vortrag sehr interessant und informativ." Stefan

"Wir bewundern Sie für Ihren Mut und dass Sie so offen über diese schreckliche Zeit gesprochen haben. Wir hoffen, Sie können Ihre Erlebnisse noch vielen anderen Schüleren weitergeben. Danke und weiterhin viel Glück und Gesundheit." Eva-Maria, Elena, Eva
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Friedrich Klementschitz aus Leibnitz | 06.04.2016 | 14:29   Melden
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Harald Schober aus Weiz | 08.04.2016 | 19:56   Melden
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