16.03.2016, 08:59 Uhr

"Mietmaximierung steht bei uns nicht im Vordergrund"

Die Raiffeisenbank Wels Geschäftsführer Wolfgang Riedl (li.) und Günter Stadlberger (re.) mit Architekt Richard Stögmüller. (Foto: Raiffeisen)

Raiffeisenbank Wels Direktor Günter Stadlberger über das Projekt "Junges Wohnen".

WELS. "Bei dem ehemaligen Ausbildgunszentrum in der Gabelsbergerstraße handelt es sich um unser jüngstes Baby", so Direktor Günter Stadlberger bei der Eröffnung von "Junges Wohnen". Als man bei der Raiffeisenbank Wels Anfang des Jahres 2015 erfuhr, dass die Immobilie zum Verkauf stand, wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekten Richard Stögmüller ein Nutzungskonzept erstellt. Eine erste Wirtschaftlichkeitsrechnung sei zwar eher ernüchternd ausgefallen, man habe sich aber gemeinsam mit den Funktionären dennoch dazu entschlossen, ein Kaufangebot zu stellen. "Der betriebswirtschaftliche Teil ist nur ein Aspekt. Wels hat zu wenig kleine, leistbare Wohnungen. Daher wollten wir aus diesem Haus ein Haus für Junge und Jungebliebene machen. Menschen die in die erste eigene Wohnung ziehen, durch die gute Lage bedingt aber auch FH-Studenten oder Krankenhauspersonal", so Stadlberger. "Wir sind eine Genossenschaft, wir verdienen das Geld in der Region und geben es dort auch wieder aus. Wir haben keine Eigentümer, die Dividenden bekommen. Daher muss die Mietmaximierung bei uns nicht immer im Vordergrund stehen", streicht Stadlberger die Motivation für das Projekt hervor. Gemäß dem Prinzip der Welser Regionalbank kamen bei den Umbauarbeiten zudem nur regionale Professionisten zum Einsatz.
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