18.07.2016, 11:32 Uhr

Bruckner Orchester Linz | Orchesterkonzert

Wann? 30.03.2017 19:30 Uhr

Wo? Stadttheater, Kaiser-Josef-Platz, 4600 Wels AT
© BOL Winkler
Wels: Stadttheater | Dirigent Marc Reibel

Programm:
Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 1 in C-Dur Hob. I:1
Sergej Prokofjew (1891-1953): Sinfonie Nr. 1 in D-Dur op. 25 „Symphonie classique“
Jenő Takács (1902-2005): Sinfonia Breve op. 108 „Dem Andenken Joseph Haydns“
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 104 in D-Dur Hob. I:104 „Salomon“

Die erste und letzte Sinfonie von Joseph Haydn bilden in diesem Programm den Rahmen, öffnen die ZwischenWelt, um Werke der folgenden Jahrhunderte ins Blickfeld zu stellen, die ihre Inspiration aus dem reichen Schaffen des Meisters aus dem niederösterreichischen Rohrau schöpfen.
Sergej Prokofjew erklärt den Haydnbezug seiner Symphonie classique: „So entstand der Plan, eine Sinfonie im Stile Haydns zu schreiben, weil mir seine Technik bei meinem Unterricht in der Kompositions-Klasse irgendwie besonders klar erschienen war und es unter so vertrauten Umständen leichter sein müsse, sich ohne Klavier in das gefährliche Wasser zu stürzen. Wenn Haydn heute noch lebte, dachte ich, würde er seine Art zu schreiben beibehalten und dabei einiges vom Neuen übernehmen. Solch eine Sinfonie wollte ich schreiben – eine Sinfonie im klassischen Stil.“
Der burgenländische Komponist Jenő Takács erläutert den Haydnbezug seiner Sinfonia breve mit folgenden Worten: „Dass das Haydn-Jahr 1982 Anlass für eine Haydn-Ehrung wurde, versteht sich von selbst. In dieses Jahr fiel auch mein 80. Geburtstag. So beschloss ich etwas im Geiste Haydns zu komponieren. Es war nicht meine Absicht etwas zu schreiben, als ob ich in Haydns Zeit gelebt hätte; auch nicht etwas, als würde Haydn heute leben. Meine ehrliche Absicht war, Musik im traditionellen Sinn des Wortes zu schreiben, die jedem gefallen sollte, der Musik überhaupt noch mag, und dessen Ohr Musik zu vernehmen im Stande ist.
Ich benützte dazu Elemente, die Haydn selbst benutzt hat, oder die wir mit seinem Namen in Zusammenhang bringen. Dazu gehören: Motivische Verarbeitung, klassische Sonatenform, Kürze und Konzentration, kleine Besetzung des Orchesters, Durchsichtigkeit der Orchestration und so fort. Ich bin aber noch einen Schritt weiter gegangen: Ich habe in einigen Fällen auch kurze Motive aus Haydns Klaviersonaten verwendet, um auch damit Haydn noch näher zu kommen.“

Eintritt: Euro 36,00 | 30,00 | 28,00 | 25,00 | 19,00

Info: Stadt Wels
Dst. Kulturaktivitäten
Minoritengasse 5
T: 07242-235-7040
www.welserabonnementkonzerte.at

Vorverkauf (ab 16.08.2016):
OÖN: Stadtplatz 41, +43 7242 248770
Wels Inf o: Stadtplatz 44, +43 7242 67722-22
Ö-Ticket (+ Aufschlag): www.oeticket.com
Restkarten Abendkasse
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