11.10.2016, 15:00 Uhr

Innovative Diagnostik: Prostatakarzinom heilbar

Andre Pelzer ist Leiter der Abteilung Urologie. (Foto: Klinikum Wels-Grieskirchen)
WELS (ph). In westlichen Industrieländern ist das Prostatakarzinom die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung beim Mann. Rund 5000 bösartige Tumore der Vorsteherdrüse werden in Österreich jährlich diagnostiziert. In dem Stadium, in welchem Prostatakrebs behandel- und heilbar ist, verursacht er keine Beschwerden. „Das macht ihn gefährlich und heimtückisch“, erklärt Alexandre Pelzer, Leiter der Abteilung für Urologie am Klinikum Wels-Grieskirchen. Ein Prostatakarzinom im Früh- und damit heilbaren Tumorstadium kann nur im Rahmen einer Früherkennungsuntersuchung entdeckt werden.“ Diese ist durch die Bestimmung des PSA-Wertes im Blut und eine Tastuntersuchung möglich. Bestätigt werden kann die Diagnose durch Gewebsproben mittels Biopsien. Dafür wird im Klinikum Wels-Grieskirchen auf die innovative Methode der MRT-Ultraschall-fusionierten Prostatabiopsie zurückgegriffen. Hier besteht die Möglichkeit, eine der modernsten Magnetresonanztomografien durchzuführen. Ist ein operativer Eingriff aufgrund der Diagnosestellung notwendig, stehen im Klinikum Wels-Grieskirchen mit dem Operationsroboter da Vinci modernste potenz- und kontinenzerhaltende Technologien zur Verfügung.
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