29.04.2016, 12:09 Uhr

Eröffnung der Ausstellung 'Jehuda Bacon'

(Foto: Marktgemeinde Gunskirchen)
GUNSKIRCHEN. Am 21. April 2016 fand in der Landesmusikschule Gunskirchen die Eröffnung der Ausstellung "Ich bin Jehuda Bacon – ich wollte kein Berufs-KZler werden" statt. Unter den rund 70 Gästen befanden sich Gudrun Blohberger, die pädagogische Leiterin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Robert Eiter, Vorsitzender der Welser Antifa, Pastor Johannes Krämer und Christian Rad, Vertreter der Rhema Gemeinde und Pfarrer Hans Ulrich Kley mit Gattin aus Passau, der die Idee für diese Ausstellung hatte. Angelika Schlackl, die Hauptansprechpartnerin der Marktgemeinde Gunskirchen präsentierte einen Film, den sie gemeinsam mit ihrem Gatten erarbeitet hat. Mit großer Freude begrüßte Bürgermeister Josef Sturmair den Ausstellungskurator und Freund des Künstlers, Jens Oertel, der über die künstlerische Arbeit von Jehuda Bacon berichtete.

Jehuda Bacon gehört zu den ersten Überlebenden der Shoah, die bewusst wieder deutschen und österreichischen Boden betraten. Werke des international bekannten Künstlers werden in Österreich nach 1968 erstmals wieder gezeigt und werden bis 15. Mai in der Landesmusikschule der Marktgemeinde Gunskirchen und von 19. Mai bis 31. Juli im ehemaligen Krankenrevier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen zu sehen sein.
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