13.06.2016, 13:18 Uhr

Eröffnung der Sportanlage Wimpassing naht

Die Tribüne bietet 500 Sitzplätze. Insgesamt sind etwa 3000 Besucher möglich. (Foto: Hollig)

Die Kosten für die neue Anlage werden nicht wie gewünscht durch den Verkauf der alten gedeckt.

WELS. Die ersten Spiele fanden bereits im neuen Stadion des FC Wels sowie auf dem Baseballfeld der Jumpin' Chickens in Wimpassing statt. Die offizielle Eröffnung erfolgt jedoch erst am Wochenende vom 24. bis 26. Juni. Am Programm stehen ein Fußballturnier, ein Dreiländer-Nachwuchsturnier und das Eröffnungsspiel zwischen dem FC Wels und der SV Guntamatic Ried (Samstag, 19 Uhr). Die Kosten für die Errichtung der gesamten Sportanlage belaufen sich für die Stadt Wels auf rund 7,4 Millionen Euro zuzüglich Grundstückskosten (90.000 Quadratmeter). Die anvisierte gänzliche Finanzierung des Baus durch den Verkauf der Grundstücke bei der Sportanlage am Berg, beim ASKÖ Stadion und beim Eintracht Stadion ging sich nicht aus. Wie viel die einzelnen Objekte einbringen, ist noch nicht klar. Die Flächen am Berg sind bereits veräußert, die Bebauungspläne wurden beschlossen. Beim Union Stadion kümmert sich die Union Oberösterreich um die Weiterverwertung. Die neue Anlage gehört der Wels Betriebsansiedelungs-GmbH (WBA), welche die Verwertungsrechte dafür der Stadt Wels weitergibt.

"Überschaubare Miete"

Diese stellt die Anlage dem FC Wels und den Jumpin' Chickens zur Verfügung, welche "eine sehr überschaubare Miete" bezahlen, wie Bürgermeister Andreas Rabl meint. "Es ist nicht geplant, dass WSC Hertha auch hierher kommt. Beide Fußballvereine bekommen die volle Unterstützung der Stadt. Wels hat sich zwei starke Vereine durchaus verdient", versichert Rabl. Das Mauth Stadion der WSC Hertha entspreche den modernen Anforderungen, die anderen Welser Vereine (ESV Wels, Blaue Elf Wels) hinken jedoch hinterher. "Da müssen wir was machen", gesteht Rabl.

Privathäuser nebenan

Seit dem Wahlkampf 2009 ist die neue Sportanlage Wimpassing in der Politik ein Thema. "Wegen des Zustands der alten Sportanlagen war der Bau erforderlich", sagt Rabl. Der nicht für den Bau der Sportanlage benutzte Teil der 90.000 Quadratmeter wird für den Preis von 150 Euro pro Quadratmeter für den Bau von Privathäusern weiterverkauft. Die Stadt erwarb das Grundstück als landwirtschaftliche Fläche für 30 bis 55 Euro pro Quadratmeter. "Es sind bereits Häuser nebenan entstanden", freut sich Baureferent Peter Lehner. Ebenfalls erfreut zeigt sich Juan Bohensky, Obmann des FC Wels: "Wir waren mit den drei Anlagen ein zerrissener Verein und hatten nie ein richtiges Vereinsleben. Das wird sich jetzt ändern."
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