10.03.2016, 22:43 Uhr

HTL-Wels-Maturanten erstellten Funktionsmodell eines Elektronenbeschleunigers

Die Maturanten (v.li.) Simon Neuhuber, Phillip Krenmayr und Julian Pierecker erstellten für die Firma Mediscan mit Leiter Bernhard Gallnböck-Wagner (2.v.li.) ein Funktionsmodell eines Elektronenbeschleunigers. Rechts Betreuer Josef Mittendorfer.
Traditionell eng ist die Kooperation von Unternehmen der Region mit der HTL Wels. Jüngstes Beispiel ist ein Auftrag der Firma Mediscan, im Rahmen einer Diplomarbeit – ausgehend von einem Modell aus dem 3D-Drucker – ein Funktionsmodell eines Elektronenbestrahlers zu erstellen, das die komplexe Strahlführung im Beschleuniger in geeigneter Weise visualisiert, um diese Technologie Kunden, etwa bei Messen, näherzubringen.
Phillip Krenmayr, Simon Neuhuber und Julian Pierecker, drei Schüler des 5. Jahrgangs Elektrotechnik, nahmen sich dieses Projekts an.
„Ein Hauptteil der Arbeit war die Konzepterstellung und die Umsetzung der Strahlmodellierung durch LED-Streifen sowie die Darstellung der Strahlablenkung am Austrittsfenster der Elektronen“, erklärt Betreuer Josef Mittendorfer die technische Seite des aufwendigen Projekts. „Darüber hinaus wurde die Stromversorgung und notwendige Elektronik in ein Gehäuse verbaut.“
Kürzlich konnte das fertige Modell dem technischen Leiter von Mediscan, Bernhard Gallnböck-Wagner, in der HTL Wels übergeben werden. Es wird dieses Jahr noch auf mehreren Veranstaltungen der Firma Mediscan, eines Unternehmens der Greiner Gruppe, das am Standort Kremsmünster Elektronenbeschleuniger des Typs „Rhodotron“ zur Sterilisation von Medizinprodukten sowie zur Veredelung von Kunststoffen und Halbleitern betreibt, im In- und Ausland zu bewundern sein.
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