04.04.2016, 12:43 Uhr

Orgelweihe in der Vogelweide

Die neue Pfeifenorgel ist nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch für das Auge.
Wels: Pfarre Wels Hl. Familie |

Endlich ist es so weit: Die neue Pfeifenorgel ist fertig und wurde im Rahmen eines Festgottesdienstes mit Bischof Dr. Manfred Scheuer am Sonntag, den 3. April geweiht.

Der Bischof meinte in seiner Predigt, dass die Orgel die ganze Bandbreite des Lebens widerspiegelt: die Melodie in den Höhen, die Sternstunden, aber auch die Tiefen und Abgründe.
Pfarrer Dr. Slawomir Dadas durfte auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft begrüßen.
Elke Eckerstorfer, geborene Welserin und mehrfache nationale und internationale Preisträgerin, führte beim anschließendem Orgelkonzert vor, welches Klangvolumen und welche feinen Töne sich der neuen Orgel entlocken lassen. Zwischen den einzelnen Stücken las Schauspieler Franz Strasser Texte aus dem Buch der Psalmen.
Die Orgel wurde von der Firma Orgelbau Kögler GmbH in St. Florian gebaut. Das Instrument hat über 2000 Pfeifen und 27 Register. Das Orgelprospekt (das Orgeläußere) erhielt eine schlichte Gestalt und wurde an den neu umgebauten Kirchenraum harmonisch angepasst, der vom Künstler Gerold Tagwerker gestaltet wurde. Beim Bau der Orgel wurde keine einzige Schraube verwendet, sondern nur durch alte Holzverbindungen und wenig Leim zusammengebaut.
Die Vogelweider sind stolz auf ihre neue Orgel, die durch viele Aktionen in den vergangenen vier Jahren finanziert wurde: Flohmarkt, Bücherflohmarkt, Verkauf bzw. Spenden für Orgelsilhouetten, Orgelwein, Orgelbier, verschiedene Schlüsselanhänger, Verkauf von Lebkuchen in Form unseres Pfarrlogos, über 30 Anklangkonzert (1 x monatliches Kurzkonzert vieler unterschiedlicher Musiker und Musikrichtungen – Musiker haben auf Honorar verzichtet), monatlicher Orgelkuchenverkauf gegen Spenden (in Summe über 8000 Stk. Kuchenstücke), Sammeln von Kupfermünzen, ...
Aber auch namhafte Beträge vieler Einzelspender und Spenden vom Land OÖ, Magistrat Wels und vieler Welser Firmen haben mitgeholfen, dass dieses eindrucksvolle Instrument angeschafft werden konnte und hoffentlich noch viele Jahrzehnte die Menschen erfreuen wird.
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