15.06.2016, 08:00 Uhr

Es soll sportlich und wirtschaftlich bergauf gehen

Ivan Vareskic (r.) steht nach seiner Leihe vor dem endgültigen Absprung. (Foto: Lukas Aitzetmüller/FC Wels)

Der FC Wels möchte 2020 in der Regionalliga spielen. Das Transferkarussell dreht sich bereits.

WELS. Für den FC Wels verlief die vergangene Saison nicht nach Wunsch. Lange spielte der höchstklassige Welser Verein um den Abstieg aus der Oberösterreich-Liga. Mit fünf Siegen aus den letzten acht Spielen rettete sich die Mannschaft von Trainer Erich Renner jedoch noch auf Rang elf. Das bedeutete am Ende zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Drei dieser fünf Siege gelangen in der neuen Renner Arena in Wimpassing. "Wir haben jetzt die infrastrukturellen Voraussetzungen, um optimale Arbeit zu leisten. Wir wollen den Verein auf wirtschaftlich und sportlich gesunde Füße stellen", sagt Obmann Juan Bohensky. Das Ziel ist es, 2020 in der Regionalliga zu spielen.

Gutes Image aufbauen

Die Unterstützung bezüglich Sponsoring durch die Wirtschaft lässt für Bohensky allerdings zu wünschen übrig. "Wir müssen uns jetzt das gute Image aufbauen, das früher verloren ging." Dass es durch den Aufstieg von WSC Hertha in der kommenden Saison zwei Welser Derbys in der Liga geben wird, begrüßt er: "Wir freuen uns, denn das bringt gute Stimmung in die Stadt." Sportlich will der FC Wels in der nächsten Spielzeit die Tabellen-Mitte anvisieren. Danach soll der Aufstiegskampf beginnen. Dazu wird der Verein am Transfermarkt aktiv. "Im vorigen Jahr haben wir den Sparstift angesetzt. Die geholten Spieler haben zwar großteils gut angefangen, hatten dann jedoch einen Leistungseinbruch. Es waren großteils Spieler, die davor nicht viel gespielt haben", erklärt Bohensky. Die Kaderplanung für nächste Saison ist bereits im Gange. Jetmir Torra, Igor Vukovic, Daniel Fischer und Donjet Mavraj verlassen den Verein. Edwin Skrgic (zu Union St. Martin) und Ivan Vareskic (fix zu ASV St. Marienkirchen) werden nach ihren Leihen womöglich nicht mehr nach Wels zurückkehren und stehen vor dem Abgang. "Reisende werden nicht aufgehalten", kommentiert der Obmann. Neu zum Team stoßen die Brüder Manuel und Tommy Schmidl vom SV Gmunden. Zwei weitere Transfers hat der FC laut Bohensky bereits getätigt, drei sollen noch dazu kommen. "Wir kriegen heuer eine Top-Mannschaft und werden überraschen. Wir wollen dieses ständige Auf und Ab nicht mehr." Das lässt sich auch auf die neue Sportanlage übertragen. Bisher war der FC mit dem Union Stadion, dem ASKÖ Stadion und der Anlage "Am Berg" an drei Orten zuhause. In Wimpassing ist alles vorhanden.
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