10.03.2016, 18:34 Uhr

Akademie St. Blasius: Jahresprogramm mit vielen Highlights

Karlheinz Siessl, Michael FP Huber und Andeas Trenkwalder (v.r.n.l.) präsentierten das Jahresprogramm. (Foto: Akademie St. Blasius)

Werke alter Meister, neue Instrumente, neue Veranstaltungsorte und erstmals auch ein Musikvideo!

Die Akademie St. Blasius besteht seit 1998 und hat sich vor allem durch ihre hohe musikalische Qualität und die kreative Programmgestaltung zu einer Musikinstitution in Tirol und Österreich entwickelt. Nun stellte sie ersNeue tmals ein Jahresprogramm vor. Höhepunkte sind Uraufführungen von Tiroler Komponisten: Michael F. P. Huber, Tiroler Landespreisträgers für Neue Musik 2015, schuf ein Klavierkonzert (Solist: Michael Schöch) unter Einbindung eines neuen Instruments, des Lupophons. Vom jungen Tiroler Andreas Trenkwalder, Absolvent des Tiroler Landeskonservatoriums, stammen ein Nonett (mit einer neuen Klangfarbe durch das Tenoroon) und ein Werk für Streichorchester.

"Memento"

Die Fortsetzung der Reihe „Memento“ ist dem Engagement für verfolgte und „entartete“ Komponisten gewidmet und doch hoch brisant: zutiefst berührende Werke des Tschechen Hans Krása, des Deutschen Kurt Weill und des Russen Dmitri Schostakowitsch eröffnen wohl ewig aktuelle Wege der persönlichen Bewältigung von Krieg und Flucht.

Musikvideos und Musikkanal

Erstmals in neuerer Zeit führt die Akademie St. Blasius Werke alter Tiroler Meister auf, von Ernst Tschiderer und Joseph Pembaur (in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen) und von Johann Michael Malzat sowie aus Tiroler Archiven des 19. Jahrhunderts (in Kooperation mit dem Institut für Tiroler Musikforschung).
Neben arrivierten Konzertorten wie dem Vier und Einzig und der Stiftsbasilika Stams werden auch neue Orte wie der GEA-Veranstaltungssaal in der Innsbrucker Anichstraße und das Tirol Panorama am Bergisel bespielt.
Mit der Produktion von Musikvideos und der Einrichtung eines eigenen Musik-Kanals spricht die Akademie St. Blasius jugendliches Publikum an.
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Alles über das Orchester und das detaillierte Jahresprogramm finden Sie HIER
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