25.04.2016, 00:00 Uhr

Ganzjährige Betreuung für Kinder im Sommer

Ob es in Grinzens die Sommerbetreuung ganztätig geben wird, ist Gegenstand von Beratungen. (Foto: privat)

Gemeinderat in Grinzens spricht sich für eine Erweiterung des "Erfolgsprojektes" aus.

"Die Sommerbetreuung in Grinzens ist eine Erfolgsgeschichte", bilanziert "Mei Grinzens"-Vorsitzender Ralf Wiestner. "Durch den engagierten Einsatz des Teams im Kindergarten ist es möglich, Familien ein passendes Programm anzubieten."
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde daher beschlossen, auch heuer die Sommerbetreuung wieder durchzuführen. "MeiGrinzens"-Gemeinderätin Gabi Holzknecht ließ dabei mit einem Vorschlag aufhorchen. "Es gibt einige Familien, die unter dem Jahr eine ganztägige Betreuung brauchen. Dieser Bedarf ist natürlich auch im Sommer gegeben. Schließlich haben die meisten nur fünf Wochen Urlaub im Jahr", begründet sie ihren Antrag, diesen Sommer das Angebot auch ganztägig anzubieten.

Qualitätsvolle Betreuung

Der Gemeinderat zeigte sich von der Sinnhaftigkeit des Anliegens überzeugt. Daher wird heuer erstmals erhoben, ob auch am Nachmittag Bedarf an einer qualitätsvollen Betreuung besteht. Gabi Holzknecht: "Der Bedarf ist da. Sobald an einem Nachmittag zumindest fünf Kinder angemeldet sind, wird es auch ein Nachmittagsprogramm geben. Es ist möglich, die Tage zwischen Montag bis Donnerstag flexibel auszuwählen. Freitags wird die Sommerbetreuung wie gehabt um 13:00 Uhr enden."


Kostenpunkt

Gemeinsam mit dem Bürgermeister Anton Bucher wurde auch bei den Kosten auf eine soziale Verträglichkeit geachtet: Die Betreuung am Nachmittag wird 5 Euro pro Tag kosten. Eine Woche beläuft sich sich somit auf 20 Euro, ein ganzes Monat daher auf 80 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für das Mittagessen.
Ralf Wiestner ergänzt: "Auch das Mittagessen im Kindergarten war in der letzten Gemeinderatssitzung ein Thema. Hier konnte mit dem Liftstüberl Birgitz eine deutliche Qualitätssteigerung erreicht werden. So kommen die Kinder nicht nur satt nach Hause, auch der Lebensmittelabfall konnte deutlich reduziert werden. Insgesamt zeigt sich, dass der neue Gemeinderat die Zusammenarbeit sucht und ein neues Diskussionsklima Einzug gehalten hat."
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