26.07.2016, 19:28 Uhr

Neues Konzept für Kinderbetreuung

Der Überganghort soll bis zur Ausführung eines Gesamtkonzepts in der Volksschule Platz finden. (Foto: Gemeinde)

In Natters beschäftigt sich ein Arbeitskreis mit der Erstellung eines Gesamtkonzepts.

Seit ca. vier Monaten befasst sich in Natters ein Arbeitskreis, der vom Gemeinderatsausschuss „Familie und Kinder“ umgebildet wurde, intensiv mit dem Thema Kinderbetreuung. Dieser besteht aus VertreterInnen aller Gemeinderatslisten, der Flohstube, des Kindergartens und der Schule. Die Leitung obliegt Vizebgm. Wolfgang Kofler, der auch als Obmann des erwähnten Gemeinderatsausschusses fungiert.

Langfristiges Konzept

"Wir sind der Auffassung, dass eine langfristige Lösung nur dann sinnvoll ist, wenn man die Öffnungszeiten in allen Kinderbetreuungseinrichtungen, also Kinderkrippe, Kindergarten und Volksschule, ausdehnt," glaubt Vizebgm. Kofler. "Das Bild der Familie von heute kann man mit dem von früher nicht vergleichen. Hier muss von Seiten der Gemeinde reagiert werden. Um dieses Ziel zu verwirklichen, müssen die notwendigen Räumlichkeiten geschaffen werden. Es bedarf somit einer Übergangslösung, bis es soweit ist."

Zusammenarbeit

Die bisher geführte Nachmittagsbetreuung in Form der alterserweiterten Gruppe (AEG) ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht mehr möglich. Wolfgang Kofler: "Die Kinderbetreuung soll in Form von zwei getrennten Gruppen, eine für Volksschüler, eine für Kindergartenkinder, weitergeführt werden. Die Möglichkeit der schulischen Nachmittagsbetreuung war für uns nach eingehender Prüfung nicht die optimale Lösung. Angestrebt wird daher ein Hort, der große Flexibilität bei den Abholzeiten bietet und ganzjährig geöffnet ist. Dafür fehlte allerdings ein Platz. Durch die konstruktive Zusammenarbeit mit der Abteilung Bildung des Landes Tirol und der Leitung der Volksschule, die geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, wird es möglich sein, diesen Übergangshort bis zum Schulstart im September zu installieren."

Übergangslösung

Ort und Zeit der Flohstube bleiben vorerst unverändert. Der Kindergarten wird ebenso wie bisher geführt, die Nachmittagsbetreuung läuft jedoch getrennt von den Volksschulkindern. In der Volksschule wird der erwähnte Übergangshort mit Öffnungszeiten bis 17 Uhr angeboten. Die Beiträge für die Nachmittagsbetreuung (Kindergarten und Volksschule) bleiben für die Zeit dieser Übergangslösung unverändert, da die Kinderbetreuung der Gemeinde sehr wichtig ist.


Zukunftsvision

"Unser Ziel ist die schnellstmögliche Umsetzung des Gesamtkonzepts", so Wolfgang Kofler. "Wir haben bereits gute Kontakte zu den zuständigen Landes- und Förderungsstellen geknüpft und die nötige Unterstützung des Gemeinderats mit Bgm. Karl-Heinz Prinz. Es gibt in diesem Gremium keinen Zweifel, dass Investitionen für unsere Kinder wichtig sind!"
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