27.04.2016, 13:39 Uhr

"der Ball ruht" – nein zur Registrierkassenpflicht

Auf den Fußballplätzen wird der Registrierkassenpflicht die rote Karte gezeigt – es betrifft aber auch andere Vereine! (Foto: www.facebook.at/derballruht)

Komitee "Rettet die Vereinsfeste" zieht zufriedenstellende Bilanz und verweist auf Absage in St. Anton!

Nach der erfolgreichen Teilnahme bei der Pressekonferenz „Rettet die Vereinsfeste“ in Wien ziehen die Tiroler Organisatoren der Aktion „der Ball ruht – Nein zur Registrierkassenpflicht – Rechtssicherheit für Ehrenamtliche“ eine erste zufriedenstellende Bilanz. „Auf die Problemlage hinweisen und Lösungsansätze andiskutieren. Das waren unsere Zielsetzungen und die haben wir teilweise schon erreicht.“, sind sich Arno Bucher (Obmann SV Kematen) und Peter Abfalterer (Obmann SV Oberperfuss) einig.

Sitzstreik

Mit dem Sitzstreik auf Tirols Fussballplätzen am Osterwochenende wurde der Startschuss und gleichzeitig ein medialer Höhepunkt der Aktion gesetzt. Arno Bucher und Peter Abfalterer waren seitdem verstärkt im Hintergrund aktiv. Zahlreiche Gespräche, Informationsaustausch und Abklärung der gemeinsamen Vorgehensweise standen am Programm. „Neben dem TFV Präsidenten Sepp Geisler haben auch ÖFB Präsident Leo Windtner und der Kärntner Fussballpräsident Klaus Mitterdorfer das Thema offensiv aufgegriffen“, bringen Bucher und Abfalterer einige Beispiele an öffentliche Stimmen. „Das Thema Vereine und Ehrenamtliche hat sich in den vergangenen Wochen zu einem politischen Topthema entwickelt.“

Antrag auf Landesebene

Erfreulich ist für Arno Bucher und Peter Abfalterer auch der Antrag von Tirols Landeshauptmann Günther Platter bei der Finanzreferentenkonferenz. Platter fordert darin eine Erarbeitung einer „unbürokratischen, verhältnismäßigen und praktikablen Lösung für gemeinnützige Vereine und Einsatzorganisationen“. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Politik die Gefahren für die Ehrenamtlichen und damit verbunden der Zukunft der Vereine erkennt.“, hoffen Arno Bucher und Peter Abfalterer auf ein Umdenken der Verantwortlichen. „Gerade das Beispiel der Schützenkompanie St. Anton zeigt, dass selbst schon traditionelle Feste auf der Kippe stehen.“ Die Schützenkompanie St. Anton hat die 24 Auflage des Arlberger Schützenfestes abgesagt.
Arno Bucher und Peter Abfalterer: „Die Aktion „der Ball ruht“ geht weiter, wir haben unsere nächsten Schritte und Maßnahmen geplant und werden uns weiterhin für das Ehrenamt und für die Zukunft der Vereine einsetzen.“
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