08.03.2016, 09:37 Uhr

Südtiroler Platz neu: Start im April

Bäume, Grün und mehr Sitzbänke: So soll der Südtiroler Platz ab Herbst aussehen. (Foto: Grafik: zwoPK/ Michael Sailstorfer)

Ab Ende April wird der Platz neben dem Hauptbahnhof beim Gürtel neu gestaltet.

Vier grüne Inseln und ebenso viele Lichtskulpturen sollen zusammen mit einer Begegnungszone für Verbesserungen sorgen. Die Neugestaltung vom Südtiroler Platz startet Ende April. Der erste der beiden Teile soll bereits im September abgeschlossen sein.

Das kleine Beiwagerl vom Hauptbahnhof am Ende der Wieden neben dem Gürtel, zeigt sich derzeit grau und schlecht aufgeteilt. Wer sich auf eine der Bänke neben dem Andreas Hofer-Denkmal setzt, hat Panoramasicht auf Mülltonnen und den Gürtel.

Dahinter erstreckt sich eine Wiese, die zur Hälfte schlammiges Brachland ist. Ein kleiner, umzäunter Bereich mit Spielgeräten wartet vergeblich auf Kinder die ihn nutzen.

Mehr Grün

Insgesamt soll es künftig vier Inselbereiche geben, die mit Gräsern und Stauden bepflanzt werden. Rundherum werden Parkbänke angeordnet, dazwischen gibt es Spielgeräte für Kinder. Auch ein Trinkbrunnen ist für den Platz geplant.

Rund um die Inseln wird ein heller, versickerungsfähiger Belag verwendet. Entlang dieser Inseln wird der Gehweg weiterhin in Richtung Hauptbahnhof und U1-Abgang Südtiroler Platz führen. Die Lüftungsschächte der U-Bahn bleiben, werden aber einen Aufputz bekommen. Künftig werden daran vier Lichtskulpturen befestigt, die am Abend für angenehmes Licht sorgen sollen.

An der Planung haben sich insgesamt 540 Anrainer beteiligt. Danach versuchten sechs Architektenteams die Ideen in ihren Entwürfen aufzuarbeiten. Am meisten überzeugt hat am Ende die Arbeit von zwoPK/ Michael Sailstorfer.

Neue Begegnungszone

Nach Ende der Arbeiten im September gibt es Winterpause. Im Frühjahr 2017 wird dann die Schelleingasse zwischen Favoritenstraße und Graf-Starhemberg-Gasse zur Begegnungszone umgebaut. In der Paralellstraße vom Gürtel wird es künftig auch drei neue Bäume geben, für die ebenso viele Parkplätze wegfallen. Die übrigen Stellplätze sollen jedoch erhalten bleiben.

Die Gesamtkosten von einer Million Euro werden zu 80 Prozent von der Gemeinde Wien getragen. Den Rest zahlt der vierte Bezirk.
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