11.07.2016, 12:29 Uhr

U4-Teilsperre zwischen Längenfeldgasse und Karlsplatz erst ab 2019

Derzeit wird die U4 zwischen Hütteldorf und Schönbrunn saniert. Im September soll die Sperre aufgehoben werden. (Foto: Foto: Martin Schiffer)

Das wird alle U-Bahnnutzer freuen. Im Jahr 2017 wird es keine Teilsperre der U4 geben. Ab September werden wieder alle Stationen angefahren.

WIEN. Schonfrist für Nutzer der Linie U4: 2017 wird es jetzt doch keine Sperre zwischen Längenfeldgasse und Karlsplatz geben. Möglich wird das durch eine Effizienzsteigerung beim U2-Ausbau. Hier wollen die Wiener Linien Synergien nutzen, die sowohl 10 Millionen Euro einsparen als auch Einschränkungen und damit verbundene Ärgernisse für Fahrgäste von zwei Jahren auf ein Jahr verringern sollen.

2018 beginnen die Arbeiten für die U2-Verlängerung zum Matzleinsdorfer Platz. Diese machen einen Umbau der Station Pilgramgasse nötig. Sie wird zu einer Umsteigestation zwischen U4 und U2. Die nötigen Sanierungsarbeiten zwischen Längenfeldgasse und Karlsplatz werden mit den Arbeiten für den U-Bahnausbau gebündelt.

Ganz ohne Bauarbeiten wird aber auch das Jahr 2017 für die U4 nicht abgehen. Geplant sind der Einbau neuer Weichen im Norden der Strecke und die Modernisierung der Stellwerke Karlsplatz, Schottenring und Spittelau. "Dadurch wird es 2017 an einigen Wochenenden zu Einschränkungen kommen," so die Wiener Linien. "Durch diese Modernisierungen soll es für die Züge einfacher werden, Störungen zu umfahren. Die U4 soll dadurch pünktlicher werden."

Außerdem sollen in den Jahren 2017 und 2018 die U4-Stationen Roßauer Lände und Friedensbrücke generalsaniert werden. Wie schon bei der U4-Station Stadtpark oder derzeit bei der U6-Station Währungen Straße/Volksoper wird dafür jeweils ein Bahnsteig geschlossen.

Mehr Infos gibt es unter www.wienerlinien.at/neu4

Hintergrund:

Bericht: Lokalaugenschein auf der U4-Baustelle
Bericht: Die ersten Tage der gesperrten U4
Bericht: Zehn Fragen rund um die U4-Sperre
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