10.05.2016, 15:33 Uhr

Aufnahmeverfahren

Mutprobe
Wiener Neustadt: Theresianische Militärakademie |

Das Aufnahmeverfahren 2016


Das diesjährige Aufnahmeverfahren des Fachhochschul-Bachelorstudiengang Militärische Führung (FH-BaStg MilFü) um die geförderten 30 Studienplätze fand von 2. bis 4. Mai 2016 an der Theresianischen Militärakademie statt.

Gemäß Fachhochschul-Studiengesetz ist ein Aufnahmeverfahren durchzuführen, wenn die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber für einen Studiengang die Zahl der vorhandenen Plätze übersteigt. Darüber hinaus sind für das Aufnahmeverfahren den Ausbildungserfordernissen des jeweiligen Studienganges entsprechende leistungsbezogene Kriterien festzulegen.

Das Aufnahmeverfahren


Am FH-BaStg MilFü werden daher gemäß gültigem Akkreditierungsantrag im Zuge des Aufnahmeverfahrens die Auswahlkriterien, wie die einschlägige berufliche Qualifikation und Erfahrung, die physische Leistungsfähigkeit, die vorhandenen Fremdsprachenkenntnisse und die Personale-, die Sozial-kommunikative- sowie die Aktivitäts- und Handlungskompetenz der Bewerberinnen und Bewerber festgestellt.

Dafür werden verschiedenste Verfahren angewendet, welche eine objektive Durchführung, Auswertung und Interpretation der Leistungen der Bewerberinnen und Bewerber im Rahmen des Aufnahmeverfahrens ermöglichen. Die dafür angewendeten Aufgaben, Übungen, Tests und Problemstellungen sind valide kriteriumsrelevante Messinstrumente. Durch den gewählten Methodenmix werden die jeweiligen Auswahlkriterien erschöpfend erfasst. Die dabei erfolgte Potenzialfeststellung bildet dann einerseits die Basis für die Kompetenzentwicklung nach vorangegangener Stärken- und Schwächenanalyse im Rahmen der Ausbildung zum Berufsoffizier an der Theresianischen Militärakademie bei erfolgter Aufnahme. Andererseits dienen die dabei gewonnenen Daten der Forschung und Entwicklung der Nachhaltigkeitsprüfung des Kompetenzerwerbs in den Ausbildungsmodulen des bzw. am FH-BaStg MilFü.

Die Ergebnisbekanntgabe


Am Mittwoch, 4. Mai 2016 um 1630 Uhr erfolgte dann nach 15 Wochen fordernder Ausbildung am Vorbereitungssemester, der Absolvierung des Auswahl- und Aufnahmeverfahrens die von den Teilnehmern und der Teilnehmerin lange herbeigesehnte Bekanntgabe der Ergebnisse. 45 Bewerber und eine Bewerberin hatten sich dem Aufnahmeverfahren für die Erlangung eines begehrten geförderten Studienplatzes zur Berufsoffiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in diesem Jahr gestellt. Mit 1,5 Bewerberinnen bzw. Bewerber für einen Studienplatz im Aufnahmeverfahren in diesem Jahr ist der Nachweis für hohes Interesse an der Berufsoffiziersausbildung gegeben. Die für das Aufnahmeverfahren zusätzlichen durch das Ressort als Seiteneinsteiger zugelassenen neun Bewerber, welche in den Jahren zuvor zwar das Auswahlverfahren positiv absolviert haben, jedoch im Aufnahmeverfahren keinen geförderten Studienplatz erreichen konnten, bestätigen ebenfalls das Interesse an der Berufsoffiziersausbildung.

Die Vorstellung


Abschließend erfolgte die Vorstellung der aufgenommenen Bewerberin und der Bewerber beim Gesamtvorsitzenden des Auswahl- und Aufnahmeverfahrens, Brigadier Mag. Karl Pichlkastner, im Beisein des Kommandanten der Theresianischen Militärakademie, Brigadier Mag. Gerhard Herke. Im Rahmen dieses Gesprächs erfolgte dann die für die Bewerberin bzw. Bewerber ebenfalls relevante Zuordnung zur Waffengattung der Führungs-, Kampf- oder Unterstützungstruppe.

„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“ (Aristoteles)

Die Theresianische Militärakademie
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