13.06.2016, 10:00 Uhr

Es blitzt an Bahnkreuzung

(Foto: ÖBB/Wallner Alexandra)

Eisenbahnkreuzung in Winzendorf ist jetzt per Kamera überwacht. Sobald die Signalanlage auf rot schaltet, wird „geblitzt“

WINZENDORF-MUTHMANNSDORF. Fünf schwere Unfälle zählte man 2015 auf der Wiener Neustädter Straße (B87) beim Bahnübergang in Winzendorf. Dazu passieren durchschnittlich 3.000 Fahrzeugen pro Tag die Kreuzung. Ein Gefahrenpotential, weil viele Autofahrer die Kreuzung oft auch bei Rotlicht überqueren.
Das kann nicht nur tödliche Folgen haben, aber in Zukunft auf jeden Fall teure. Denn die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) hat in Kooperation mit der Gebietskörperschaft und der Behörde eine Rotlichtüberwachungsanlage installiert.
"Die Anlagen funktionieren ähnlich wie die Rotlicht-Blitzer bei reinen Straßenkreuzungen: Sobald ein Kraftfahrzeug die Eisenbahnkreuzung trotz Rotlicht überquert, wird „geblitzt“ und das Kennzeichen mittels Foto erfasst (keine Videoaufnahme). Die ÖBB haben dabei keinen Zugriff auf die Daten der Überwachungskameras. Die Fotoaufnahmen werden vollautomatisiert an die Exekutive sowie an die zuständige Bezirkshauptmannschaft weitergeleitet. Sämtliche Übertretungen der Straßenverkehrsordnung werden ausnahmslos zur Anzeige gebracht", erklärt ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif.


Richtiges Verhalten vor und auf Eisenbahnkreuzungen
Eisenbahnkreuzungen und die Haltelinie dürfen nur übersetzt werden, wenn
- kein Licht an der Ampel bei der Eisenbahnkreuzung aufleuchtet,
- die Schranken – so vorhanden – vollständig geöffnet sind und
- sich kein Schienenfahrzeug nähert.
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