16.07.2016, 08:36 Uhr

Neue Werbekampagne für Neustädter Innenstadt

Silvia Gärtner vom Weltladen und Hannes Höller von der Radlobby präsentieren die neue Werbekampagne "Jeder Tag ist Einkaufstag" für die Neustädter Innenstadt. Fotocredit: Karl Zauner / Radlobby.

Radlobby unterstützt Innenstadt-Geschäfte mit der Kampagne "Jeder Tag ist Einkaufstag" – Radfahrer lassen Kasse lauter klingeln als AutofahrerInnen.

Die Stadt Wiener Neustadt startete vor kurzem zur Bewerbung der Innenstadt die Aktion "Donnerstag ist Einkaufs-Nachmittag". Und richtet sich damit an Autofahrer. Allerdings sind gerade Radfahrer die ideale Zielgruppe für die Innenstadt. "Für Radfahrende ist jeder Tag Einkaufstag, nicht nur ein halber Tag pro Woche. Ihr Parkplatz ist rund um die Uhr gratis und direkt vor dem Geschäft. Die Parkplatzsuche fällt weg, der Stress mit dem ablaufenden Parkticket ebenso. Finstere Parkgaragen sind auch kein Thema. Das Potential an radfahrenden Kundinnen und Kunden ist in Wiener Neustadt sehr groß. Genau deshalb unterstützen wir die Innenstadt mit unserer Kampagne", so Hannes Höller von der Radlobby.

RadfahrerInnen lassen Kasse klingeln

Dass Radfahrende den innerstädtischen Einzelhandel am besten beleben, ist auch durch nationale und internationale Studien belegt. Im Gegensatz zu autofahrenden Kundinnen und Kunden kommen sie mehrmals pro Woche einkaufen und halten sich länger in den Geschäften auf. Insgesamt geben sie auch mehr Geld aus. Gerade bei den vielen Fachgeschäften der Innenstadt, die auf persönliche Beratung und Betreuung setzen, kommt ein weiterer entscheidender Wettbewerbsvorteil hinzu: RadfahrerInnen sind für Aktionen und Werbemaßnahmen empfänglicher und zu ihnen können besser langfristige Bindungen aufgebaut werden.

3-Punkte-Programm für Rad-Infrastruktur

Der Umstieg aufs Fahrrad würde vielen noch leichter fallen, wenn die Stadt auch bei der Infrastruktur Verbesserungen vornehmen würde. Die Vorschläge der Radlobby:
  • radfreundliche An- und Abfahrtswege in die Innenstadt: Lückenschlüsse und Optimierung im Radnetz, vorgezogene Haltebereiche an Kreuzungen, Öffnung von Einbahnen.

  • mehr Radabstellanlagen in der Innenstadt

  • Ausweitung der 24-h-Radfahrerlaubnis auf alle Fußgängerzonen
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