18.04.2016, 15:21 Uhr

„Jedem Hof sein Elsbeerbaum“

Alle Landwirte im ElsbeerReich erhalten die Möglichkeit, um 10 Euro ein Bäumchen zu pflanzen. Die Michelbacher legten vor. (Foto: privat)

Eine gestartete Aktion will die Namensgeber der Region auch für künftige Generationen erhalten.

REGION. Die „Adletzbeer-Bäume“ im ElsbeerReich haben eine sehr lange Geschichte. Zur Zeit Maria Theresias, dürften diese markanten und für die Region namensgebenden Bäume, bewusst bei landwirtschaftlichen Betrieben gepflanzt worden sein - „zum Erhalt der Volksgesundheit".
Die Aktion „Jedem Hof sein Elsbeerbaum“ will dieses Vorkommen durch die Auspflanzung junger Elsbeeren, ähnlich wie damals, auch für die Nachwelt bewahren.

Arbeit die Früchte trägt

Die Betreuung eines jungen Bäumchens ist, bis es alleine gedeihen kann, mit zeitlichem Aufwand verbunden. Während der ersten Jahre muss es bei Trockenheit gegossen werden. Zusätzlich ist ein Schutz notwendig, um die Pflanzen vor Wildschäden zu bewahren.
Der Pflanzort sollte so gewählt werden, dass genügend Platz für eine voll ausgebildete Baumkrone, deren Durchmeter bis zu 15 Meter betragen kann, vorhanden ist. Die Elsbeere liebt sonnige Plätze und mag eigentlich nur Eines nicht: Staunässe. Ansonsten übersteht sie in reiferem Alter längere Trockenphasen ohne Probleme. Entlohnt wird die Arbeit mit einer kräftigen Blüte Anfang Mai, schmackhaften Früchten Ende September und einer wunderschönen Herbstfärbung im Oktober.
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