06.06.2016, 19:32 Uhr

"Steig ein!" – Radar bremst alle Raser aus

Vor der Radarbox an der Wiener Straße im Ortsgebiet von Eichgraben warnt jedes handelsübliche Navi.

Serie Teil 6: 148 Radarkabinen sorgen in NÖ neben mobilen Radar- und Section-Control-Einrichtungen für Verkehrserziehung.

REGION WIENERWALD/NEULENGBACH (mh). Rund um die Uhr sorgen Radarboxen für mehr Verkehrssicherheit. Neben den fixen Standorten schwirren die Polizisten jedoch immer öfter mit mobilen Radaranlagen aus, um dem „gelernten“ Raser entgegenzuwirken. Mittlerweile kommt die Exekutive in NÖ allein mit ihren mobilen Messgeräten auf rund 45.000 Einsatzstunden pro Jahr. Langfristig führt diese Präsenz laut Polizei zu niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Autofahrer sehr diszipliniert

In der Region Wienerwald/Neulengbach sorgen fixe Radarboxen auf der Westautobahn bei der Raststation im Gemeindegebiet von Altlengbach und beim Knoten Steinhäusl für Tempo 100. Auch im Ortsgebiet von Eichgraben steht an der Wiener Straße eine Radarbox. "Grundsätzlich gibt es in der Region nur wenige Geschwindigkeitsübertretungen", heißt es aus der Polizeiinspektion Neulengbach. "Der Großteil hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ab und zu werden Lenker im Ortsgebiet angehalten." Auch auf den Freilandstraßen seien die Autofahrer im Großen und Ganzen sehr diszipliniert. Kein Wunder: "Im Rayon der Neulengbacher Polizei ist eine eigene Verkehrsgruppe fast ständig unterwegs und führt nahezu täglich Überwachungen durch." Auch mit mobilen Radaranlagen sei immer und überall zu rechnen.

Nur punktuelle Erfolge

Ein besonders beliebter Platz der Polizei auf der Lauer nach Verkehrssündern ist die B19 auf der Höhe der Diskothek Till Eulenspiegel bei Markersdorf. Bei einem fixen Radar gibt es laut Bezirkspolizeikommandant Gerhard Pichler nur punktuelle Erfolge, nämlich genau dort, wo sich das Radar befindet: "Vor dem Radar wird abgebremst, nachher wieder beschleunigt." Ein "Erziehungseffekt" lasse sich nur durch Serienradar erzielen, bei dem mehrere Radarfallen hintereinander auf einer langen Strecke angebracht sind, so Pichler.

Zur Sache

An fünf Standorten wird in der Region mit fixen Radargeräten "geblitzt". Für massive Geschwindigkeitsübertretungen (mehr als 40 km/h im Ortsgebiet bzw. 50 km/h auf Freilandstraßen) muss man in NÖ mit Strafen zwischen 150 und 2.180 Euro rechnen.

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